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Nordamerika Native Museum NONAM
Das NONAM zeigt seine Sammlung von Indianer- und Inuit-Objekten im äusseren Seefeld. Ein kleiner Anbau beschert dem Museum ein neues Gesicht und einen schlichten und doch beeindruckenden Raum für vielerlei Anlässe.
Früher hiess es Indianermuseum, Kinder nennen es heute noch so: Das NONAM (Nordamerika Native Museum) hat sich dem Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Zeugnissen nordamerikanischer indigener Kulturen, den Indianern und Inuit, verschrieben und gehört damit zu den wenigen Institutionen ausserhalb der USA und Kanadas mit dieser Ausrichtung.
Der neue Raum wurde notwendig, weil die Nachfrage nach Anlässen für private Gruppen im NONAM zunahm: Museumspädagoginnen leiten Workshops, Führungen, Ferienkurse, Kindergeburtstage oder Firmenanlässe; es finden aber auch kulturelle Veranstaltungen, Vernissagen, Fachtagungen und Lehrerfortbildungskurse statt.
Der Baukörper ist nicht symmetrisch, seine beiden verglasten Enden jedoch sind identisch. Sie richten sich als Schaufenster zum Eingangshof beziehungsweise ebenerdig zur rückwärtigen Gartenebene. Das Holzskelett ist zweiseitig verschalt und dazwischen gedämmt. Die Aussenhülle besteht aus einer auf das Holz aufgespannten und verschweissten Dachfolie aus Kunststoff.
Das Gebäude erhielt am Prix Lignum 2009 eine Auszeichnung als beispielhafter Holzbau.
Projektorganisaton:
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: GXM Architekten GmbH, Zürich
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Die mit einer roten Kunststofffolie bespannte Aussenwand erinnert an die traditionelle Bauweise von Zelten.
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Der neue Aufbau und der Totempfahl als Symbole für den Museumsinhalt.
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Der Mehrzweckraum im neuen Anbau. (Fotos: R. Frei)

