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Oberstufenschulhaus Albisriederplatz
Das neue Oberstufenschulhaus Albisriederplatz leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Hardauquartiers. Als Freiluftschule mit grossen Terrassen konzipiert, steht das grosszügig verglaste Gebäude in enger Beziehung zum künftigen Stadtpark Hardau.
Das Hardauquartier in Zürich-Aussersihl galt lange Zeit als ein in mehrfacher Hinsicht stark belastetes Gebiet in der Stadt Zürich. Seit einigen Jahren sind nun systematisch und Schritt für Schritt Aufwertungen für die Verbesserung der Lebensqualität im Gang. Nun wird in einem nächsten Schritt das weitläufige Areal zwischen der Siedlung Hardau II und dem Albisriederplatz transformiert. Wieder ist es ein Schulhaus, das im Verbund mit einem geplanten Stadtpark den städtebaulichen Akzent setzt.
Das Oberstufenschulhaus ist eng mit dem Park verknüpft und von Anfang an als «Schule im Park» gedacht. Es gibt keinen Zaun und keine Mauer, die das Gelände vom Park abgrenzt. Mit seinem verglasten Erdgeschoss nimmt das Schulhaus eine starke Beziehung mit der Umgebung auf. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein öffentliches Gebäude, das heute nicht mehr nur dem Unterrichten von Kindern und Jugendlichen dient, sondern einen wichtigen Bezugs- und Treffpunkt im Quartier darstellt. Ein deutliches Zeichen dafür ist die Filiale der Pestalozzi-Bibliothek in der nördlichen Ecke des Schulhauses, die unabhängig vom Schulbetrieb funktioniert.
Projektorganisation
Bauherrschaft: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Studer Simeon Bettler GmbH, Zürich
Christian Studer, Anita Simeon, Lorenz Bettler
Mitarbeit Wettbewerb/Projektierung:
Johannes Wick, Roger Eifler, Philipp Bleichenbacher
Kunst und Bau: Zilla Leutenegger
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Das neue Schulhaus vom künftigen Stadtpark aus gesehen
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Schulzimmer
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Blick in die Pestalozzi-Bibliothek (Fotos: T. Stalder)

