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Zentrum Dorflinde
Das Zentrum Dorflinde hat für die Bevölkerung von Zürich-Oerlikon einen hohen Identifikationswert. Die Architekten von Gfa Gruppe für Architektur leiteten die mehrjährige Gesamtsanierung des Zentrums, Neff Neumann gestalteten das neue und vergrösserte Altersheim.
Der 1976 erbaute Gebäudekomplex vereinigt viele Funktionen: Altersheim, Jugendwohnen, ein Sozialzentrum, aber auch Läden und Café sowie ein öffentliches Parkhaus. Die grosse Herausforderung lag darin, eine Gesamt-Strategie zu finden, die für alle diese Nutzungen je eine angepasste Lösung bereithält.
Die Gruppe für Architektur GfA leitete die Gesamtsanierung, Neff Neumann Architekten bauten das Altersheim tiefgreifend um. Dieses bietet jetzt ein differenziertes Angebot von 120 Appartements unterschiedlicher Grösse an. Die Pensionäre haben zudem die Wahl zwischen selbständigem Wohnen mit Serviceleistungen nach Wahl oder Vollpension. Dazu kommt neu eine Pflegewohngruppe.
Die Gesamtwirkung der «Dorflinde» mit ihren charakteristischen Farben und Materialien blieb bei der Erneuerung intakt, obwohl alle Gebäude energetisch saniert wurden: Je nach Gebäude wurden Einsparungen von 50 bis 85 Prozent verwirklicht. Das Altersheim erreicht dank Innendämmung sogar den Minergie-Standard für Neubauten.
Die zeittypischen Kunstwerke von Wilfried Moser, Franz Grossert und Rolf Lipski prägen auch in Zukunft die Dorflinde. Die Zürcher Künstlerin Vreni Spieser gestaltete die Korridore und Lounges im Altersheim mit farbigen Tapeten und wählte dazu sieben Bilder des Berner Malers Hans Stalder aus, welche die Gemeinschaftsräume schmücken.
Projektorganisation
Bauherrschaft: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: GfA Gruppe für Architektur, Detlef Schulz (Gesamtsanierung), Neff Neumann Architekten, Barbara Neff (Umbau Altersheim)
Landschaftsarchitektur: Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Kunst und Bau: Vreni Spieser
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(Foto: Georg Aerni)
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(Foto: Georg Aerni)
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(Foto: Georg Aerni)

