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Elemente Raumstrategie Schule

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Der schulische Raumbedarf ist eng mit der demografischen Entwicklung und der Stadtplanung verknüpft. Zürich verzeichnet dank der privaten Neubautätigkeit seit einigen Jahren wieder eine steigende Anzahl SchülerInnen in der Volksschule. Auch neue pädagogische Konzepte sowie der steigende Bedarf nach Betreuungsflächen beeinflussen den schulischen Raumbedarf.


Pavillon Züri Modular
Bei diesem Pavillontyp handelt es sich um eine zweistöckige Holzkonstruktion mit einer hinterlüfteten Verkleidung. Die vorfabrizierten Elemente lassen sich auf einfache Weise montieren, demontieren und wieder verwenden.

Je drei Elemente ergeben ein Unterrichtszimmer von 69 m2. Zwei Elemente werden für den Eingangsbereich inklusive Toiletten benötigt. Ein weiteres Element kann als Gruppenraum, Materialraum oder Hortküche genutzt werden. Das Erdgeschoss ist rollstuhlgängig und weist ein behindertengerechtes WC auf.

Die Züri-Moduar-Pavillons sind ein wichtiger Teil der Stadtzürcher Schulraumstrategie. Sie kommen als Provisorien während mehretappigen Bauarbeiten oder als temporäre Erweiterung bestehender Schulanlagen zum Einsatz. Sie bieten vollwertigen Schulraum an, der innerhalb eines Jahres bestellt, geplant, bewilligt und realisiert werden kann.

Die IMMO verfügt aktuell über 30 solcher Bauten, die im Rahmen einer gesamtstädtischen Zehn-Jahres-Strategie zugeteilt werden.


Standards
Infolge der Veränderungen im Schulwesen und wegen des Bevölkerungswachstums hat die Stadt Zürich zwischen 1998 und 2008 rund 250'000 m3 zusätzlichen Schulraum erstellt. Das entsprechende Portfolio wuchs damit um rund 10%.

Da die kantonalen Richtlinien vom Oktober 1999 die Schulreformen noch nicht berücksichtigten, die Stadt jedoch plante, erheblich in den zukünftigen Schulraum zu investieren, sahen sich das Hochbaudepartement und das Schulamt der Stadt Zürich gezwungen, im Sinne einer nachhaltigen Bauweise Richtlinien für Schulanlagen zu erstellen.

Daraus resultierten die beiden Publikationen «Standardraumprogramme für die Stadt Zürich» (2003) und «Raumstandards für den Bau von Volksschulen in der Stadt Zürich» (2004). Letzteres Werk wird inzwischen in der gesamten Schweiz angewendet.


Einheitliche Ausstattung
Ein weiterer Beitrag der IMMO zur Senkung und Optimierung der Kosten von Schulanlagen ist die Vereinheitlichung der Ausstattung. Dank einheitlicher Möblierung können zusätzliche Möbel nach Bedarf beim Zentrallager bestellt, überschüssige wieder abgegeben werden.

Somit muss nicht jede Schulanlage ein eigenes Möbellager betreiben, die Kosten für den Unterhalt der Möbel sinken und die Qualität kann einheitlich gehalten werden.

Zurzeit läuft eine Evaluation zum Ersatz des heutigen Möbelparks.


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