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Latente Blutspuren
Nachweis unsichtbarer Blutspuren
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Spezielle Reagenzien, in einem speziellen Verfahren fachgerecht an den fraglichen Stellen aufgetragen, bringen unsichtbar geglaubte Spuren wieder ans Tageslicht.
Die Luminolmethode ist eine seit Jahrzehnten bekannte Methode, welche im Forensischen Institut Zürich angewandt und mittels der digitalen Fotografie visualisiert wird.
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Kommt das Reagenz Luminol mit Luftsauerstoff zusammen, erfolgt eine schwache Chemolumineszenz (Chemilumineszenz).
Durch zusätzlichen Kontakt mit dem im Blut enthaltenen Hämin verstärkt sich die Chemolumineszenz.
Es handelt sich um latente, visuell nicht sichtbare, blutverdächtige Spuren, welche mittels chemischer Anregung in absoluter Dunkelheit sichtbar gemacht und mittels digitaler Fotografie visualisiert werden. Pro Ausschnitt oder Sektor werden immer zwei Aufnahmen erstellt, eine Luminolaufnahme (absolute Dunkelheit) und eine Normalaufnahme mittels vorhandenem Raum- oder Blitzlicht. Anschliessend werden die zwei "Tatortaufnahmen" im Studio zur Visualisierung übereinandergelegt.
Mehr siehe Blutspuren - Interpretation





