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Geschichte
Wie der WFD zu seiner Barbara kam (Auszug aus dem Bericht zum 40 Jahr-Jubiläum am 9.9.2005, erschienen in der STAPO INFO)
Am 9. September 2005 feierte der Wissenschaftliche Forschungsdienst (WFD), eine technische Untersuchungs- und Entwicklungsstelle des Bundes (insbesondere des Bundesamtes für Polizei), das 40 Jahr-Jubiläum. Dazu wurden die Gründungsmitglieder, die jetzigen Vertragspartner und ehemalige und aktive Mitarbeitende des WFD eingeladen. Bei besten Wetterverhältnissen wurde der Anlass würdig begangen. Zuerst konnten sich die Gäste ein Bild über die heutigen Aufgabengebiete des WFD machen und auch die vor zwei Jahren neu bezogenen Räume an der Zeughausstrasse 31 besichtigen. Anschliessend begaben sich alle nach dem Ausbildungszentrum Rohwiesen, wo die vier WFD-Teams den Gästen und den WD-Mitarbeitenden ihre neusten Arbeitsmethoden und Ausrüstungsgegenstände vorstellen konnten.
Warum ist der WFD bei der Stadtpolizei Zürich? (Auszug aus der Jubiläumsrede von Dr. Jakob Meier, ehemaliger Chef WFD) Auf Initiative des Chefs Untergruppe Nachrichtendienst und Abwehr (UNA) wurden im Jahr 1962 Abklärungen getätigt, wo in der Schweiz am besten ein 'Bundeslabor' untergebracht werden könnte. Zur Diskussion standen neben der Uni Lausanne, die ETH oder die Generalstabsabteilung selber. Da die Stadtpolizei Zürich bereits über ein umfassendes Instrumentarium, gute Fachleute und einen Pikettdienst verfügte, fiel der Entscheid eindeutig. So kamen die Vorgesetzten der UNA und der Bundespolizei zusammen mit dem Kommandanten Stadtpolizei überein, ein 'Laboranteilrecht' beim Wissenschaftlichen Dienst, unter der Leitung von Dr. Jakob Meier, zu erwerben.
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Erster Fernlenkmanipulator des WFD zur Unschädlichmachung von Sprengvorrichtungen im Jahr 1977
Hauptaufgabengebiet des WFD waren zuerst Ermittlungen in Spionagefällen. Aber auch die Jurassier waren damals mit Sprengstoffanschlägen sehr aktiv. So konnte der WFD schon bald durch die spurenkundliche Beweisführung, z.B. im Verfahren gegen einen Hauptattentäter von Sprengstoffanschlägen Lorbeeren sammeln. Nicht erst in letzter Zeit wurde der WFD auch ins Ausland zur Ermittlung bei Sprengstoffanschlägen, wie im vergangenen Jahr in den Libanon beim Anschlag Hariri, aufgeboten. Auch beim Sprengstoffanschlag gegen General De Gaulle am Mont Ventou wurde der WFD beigezogen oder beim Anschlag auf ein Flugzeug in Angola wurden Fachleute des WFD für Ermittlungen aufgeboten. Während mehrerer Jahre wurde die Schweizer Garde in Rom durch den WFD zum Thema Bombendrohung unterrichtet.
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Die Fachleute des WFD auf Spurensuche nach einem Sprengstoffanschlag. Für diese Art von Einsätzen ist der WFD in der ganzen Schweiz zuständig.


