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Cyberbullying / Cybermobbing / Cybergrooming
Wie wird über das Internet gemobbt?
Falsche Informationen über eine Person im Internet verbreiten, peinliche Fotos verschicken, Fotos verändern und ins Internet stellen, eine Person ständig über E-Mail, im Chat oder in Communities belästigen, drohen oder gar erpressen und und und... Auch im Internet sind nicht immer alle nett zueinander. Man nennt diese Form andere mit Hilfe von Internet und Handys systematisch fertigzumachen, auch Cyberbullying. Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Medien immer häufiger auch für solche fiesen Machenschaften.
Was kann ich dagegen tun?
- Sammle alle Informationen zu Beweiszwecken
Protokolliere die Angriffe (wo, wie, wann). - Wende Dich an eine erwachsene Bezugsperson (Eltern, Lehrer usw.)
- Zusammen kann entschieden werden, ob sich eine Anzeige bei der Polizei aufdrängt.
Begriffserklärung
- Cyberbullying: Unter Cyberbullying und Cyberstalking versteht man die Drangsalierung anderer Menschen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel (Internet, Instant Messaging, Mobiltelefon), ausgehend von einzelnen Personen.
- Cybermobbing: Diese Form unterscheidet sich inhaltlich nicht vom Cyberbullying. Der Unterschied besteht darin, dass es sich bei den Tätern um mehrere Personen (Gruppe) handelt.
- Cybergrooming: Dies ist das gezielte sexuelle Belästigen von Kindern und Jugendlichen im Internet.
Mögliche Tatbestände die bei einer polizeilichen Anzeige geprüft werden
- Art. 143bis StGB, Unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem
- Art. 147 StGB, Betrügerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage
- Art. 144bis StGB, Datenbeschädigung
- Art. 179novies StGB, Unbefugtes Beschaffen von Personendaten
- Art. 156 StGB, Erpressung
- Art. 173 StGB, Üble Nachrede
- Art. 174 StGB, Verleumdung
- Art. 177 StGB, Beschimpfung
- Art. 180 StGB, Drohung
- Art. 181 StGB, Nötigung

