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Nicht sexistisch
Lesen Sie, weshalb die Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung und Expertin in der Schweizerischen Lauterkeitskommission diese Werbungen als nicht sexistisch beurteilt.
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Hülsta, Inserat in Das Magazin, September 2003
Das Inserat benutzt die Strategie der sexuellen Anspielung: Mit dem «Anschauen des guten Designs» kann sowohl die Schrankwand wie auch die Hinteransicht des nackten Mannes gemeint sein. Für einmal ist der Mann das Objekt der sexuellen Anziehung und die Frau in der Rolle der Betrachterin. Die Umkehrung der Rollen macht den Witz der Werbung aus. Dies gelingt nicht immer, in diesem Falle aber schon, weil die Inszenierung mit der kontemplativen Betrachterin inmitten der Unordnung (Kleiderhaufen) eine humoristische Note ins Ganze bringt.
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BIG, Plakat-Aushang in den Zürcher Trams, 2001
Das Plakat spielt mit dem Klischee der kaufsüchtigen Frau, deren Schosshund so unglaublich lange vor dem Laden warten muss, dass er trotz Winzigkeit eine beachtliche Menge Kot produziert. Mit viel Witz, gestaltet wie ein Comic, wird das Klischee genüsslich überzeichnet und dadurch in seiner Absurdität kenntlich.
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Burger, Plakat-Aushang in Zürich, Mai 2006
Das Plakat wirbt für Jeans und zeigt einen Männertorso in sexuell aufreizender Pose. Erotisch, aber nicht sexistisch wirkt es durch die gelassene Haltung, mit der sich der Mann umwerben lässt. «Das Objekt» erscheint dadurch in voller Kontrolle der Situation.
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Toni-Molkerei, Plakat-Aushang in Zürcher Trams, 2003
Das Inserat macht Werbung für die Toni Molkerei, einen Eventraum in der ehemaligen Fabrik für Milchprodukte. Sie ironisiert das «Balzverhalten» an Parties durch den umgekehrt angehängten Melkstuhl. Eine witzige visuelle Umsetzung der Strategie «sexuelle Anspielung».

