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Diskriminierungsbekämpfung
Unterstützung bei Rassismus: Anlauf- und Beratungsstellen in Zürich
Sie fühlen sich wegen Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion benachteiligt oder bedroht?
Sie möchten von Rassismus Betroffene an eine kompetente Stelle leiten? Sie brauchen Unterstützung in einem interkulturellen Konflikt? Sie werden mit Rassismusvorwürfen konfrontiert?
In all diesen Fällen finden Sie Unterstützung bei spezialisierten Anlauf- und Beratungsstellen. Diese beraten Betroffene sowie Fachpersonen und Institutionen. Einzelne Stellen vermitteln zudem in Konflikten. Das Angebot ist für in der Stadt Zürich ansässige Personen und Institutionen kostenlos.
Ein neuer Flyer informiert über diese Angebote, damit Ratsuchende rasch die für sie geeignete Stelle finden. Der Flyer eignet sich zur Auflage in Informationsstellen und zur direkten Abgabe an Ratsuchende. Gedruckte Exemplare des Flyers erhalten Sie kostenlos bei der Integrationsförderung.
Wo steht Zürich in der Diskriminierungsbekämpfung?
Zahlreiche im ersten Rassismusbericht (2009) gemachte Empfehlungen sind umgesetzt. Einige Empfehlungen liessen sich hingegen (noch) nicht realisieren. Ein kurzes Infoblatt informiert über den aktuellen Umsetzungsstand sowie die Vorarbeiten für die nächste Berichtsrunde. Die Stadt Zürich ist mit diesem Vorgehen im internationalen Vergleich auf gutem Weg. So hat die UNESCO das von der Stadt Zürich gewählte Vorgehen im Rahmen der periodischen Überprüfung der Städte-Berichte jüngst bestätigt.
Rassismusbericht der Stadt Zürich 2009
Im Sommer 2009 hat die interdepartementale Arbeitsgruppe dem Stadtrat einen ersten Bericht vorgelegt. Dieser liefert eine allgemeine Situationseinschätzung, behandelt ausgewählte Themenfelder und schlägt konkrete Massnahmen vor. Zum Bericht besteht ein gesonderter Anhang, in welchem Akteure, Projekte und Massnahmen aufgeführt werden. Als Basis für den nächsten Bericht wird ein Umsetzungscontrolling festlegt.
Beitritt zur Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus
Die Stadt Zürich ist im Dezember 2007 der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus beigetreten. Die Städte-Koalition ist Teil einer 2004 gestarteten weltweiten Initiative der UNESCO. Sie hat zum Ziel, ein internationales Netzwerk von Städten zu schaffen, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Der Beitritt der Stadt Zürich geht auf eine Anregung des Ausländerbeirates der Stadt Zürich zurück.
Die Mitgliederstädte der Koalition verpflichten sich zur Umsetzung eines 10-Punkte-Aktionsplanes. Zur Begleitung und Koordination der Umsetzung des 10-Punkte-Aktionsplanes wurde eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese ist unter anderem damit beauftragt, dem Stadtrat alle zwei bis drei Jahre Bericht zu erstatten. Die Leitung der Arbeitsgruppe liegt bei der Integrationsförderung.

