Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Die 8 Handlungsleitlinien des Stadtrates
1. Immer noch zunehmende Wohnflächen pro Person
Die Befriedigung der grossen Nachfrage nach Wohnungen hängt unter anderem vom Wachstum der Wohnfläche pro Person ab.
Die Stadt knüpft darum die Vergabe von Baurechten künftig an Belegungsbedingungen.
2. Anteil 25 Prozent gemeinnützige Wohnungen halten
Die Stadt kauft auch in Zukunft Land bzw. Liegenschaften zwecks vergünstigter Abgabe für den genossenschaftlichen Wohnungsbau und zur Bereitstellung von kommunalem Wohnraum, insbesondere durch gezielte Arrondierungskäufe, um damit taugliche Grundstücksgrössen zu erreichen.
Damit soll ein Anteil von mindestens 25 Prozent gemeinnütziger Wohnungen am Gesamtbestand gehalten werden.
3. Gezielte Landverkäufe
Die Stadt verkauft Land bzw. Liegenschaften ohne strategische Bedeutung ausserhalb und innerhalb der Stadtgrenzen, um den finanziellen Spielraum für gezieltes wohnpolitisches Handeln in Gebieten und Situationen von besonderem Interesse zu erhöhen.
4. Verdichtung nötig
Das im Siedlungsgebiet vorhandene bauliche Verdichtungspotenzial soll quartiergerecht genutzt werden, um mehr zeitgemässen und zukunftstauglichen Wohnraum zu schaffen. Die Stadt unterstützt deshalb auch weiterhin qualitativ wertvolle Ersatzneubauten.
5. Soziale Duchmischung
Die soziale Durchmischung ist für die Stadt ein zentraler Wert. Zu deren Gewährleistung spielt der hohe Anteil gemeinnütziger Wohnungen eine wichtige Rolle. Um diese Durchmischung im Zuge der weiteren Verdichtung und des weiteren Wachstums zu erhalten, wird die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten künftig auch in sozial besser gestellten und damit teureren Quartieren wohnpolitisch aktiv.
6. Gebietsplanungen
Dort wo die Stadt mit Infrastruktur- oder planerischen Massnahmen Mehrwerte schafft, setzt sie sich im Rahmen von Verhandlungen mit grösseren Grundeigentümern über Sonderbauvorschriften oder Gestaltungsplanverfahren für einen angemessenen Anteil gemeinnütziger Wohnungen ein.
7. «Wohnen für alle» vs. Anforderungen an Wohnungsbau
Zwischen dem Ziel, im Sinne von «Wohnen für alle» auch in Zukunft günstigen Wohnraum für verschiedene soziale Schichten und Generationen in der Stadt Zürich bereitzustellen, und den wachsenden Anforderungen an den Wohnungsbau öffnet sich in zunehmendem Mass ein Spannungsfeld. Dem Thema der Kostentreiber im Wohnungsbau muss künftig mehr Beachtung geschenkt werden.
8. Vision 2000-Watt-Gesellschaft
Die Anforderungen der Vision 2000-Watt-Gesellschaft an das Bauen bleiben auch nach Abschluss des Legislaturschwerpunktes «Nachhaltige Stadt Zürich – auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft» wichtig und aktuell. Dabei sind insbesondere die sozialen Konsequenzen für den Wohnungsbau genauer zu untersuchen.

