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Wohnen für alle 2002-2006
Die konkrete Erreichung der Ziele gemäss Legislaturberichterstattung
Im Jahre 2002 definierte der Stadtrat im Rahmen des Legislaturschwerpunktes «Wohnen für alle» folgende Ziele, die eine gute Wohnungsversorgung fördern sollten:
- Förderung fehlender Wohnungssegmente (z. B. grosse Wohnungen) durch Um- und Neubau (Weiterführung des Programms 10’000 Wohnungen) mit einem Schwergewicht auf grossen Familienwohnungen
- Notwendige Erneuerung des Bestandes und Anpassung an heutige Bedürfnisse
- Unterstützung von zielgruppenspezifischen Wohnungsprojekten (Ziel: 200 Alterswohnungen und 200 Wohnungen für Junge in Ausbildung)
- Förderung von preisgünstigem und experimentellem Wohnungsbau
- Förderung qualitativ hochstehender Wohnbautätigkeit
- Übergangs-Wohnraum für Familien und andere Personen in Notsituationen sowie Asyl Suchende
Was wurde erreicht?
Die Programme stimulierten sowohl die Wohnbautätigkeit bei Grosswohnungen wie auch das Wohnungsangebot für spezifische Zielgruppen. Sichtbar ist dies auch an der Trendwende bei der Bevölkerungsentwicklung: Die Bevölkerung wächst seit Ende der 90er-Jahre wieder leicht. Im Jahre 2004 ist erstmals seit über 30 Jahren wieder ein Geburtenüberschuss eingetreten.
Städtische Wohnbaupolitik weiterhin nötig?
Wegen des anhaltenden Zuzugs in die Stadt muss das Wohnungsangebot auch künftig vergrössert und angepasst werden. Die Anstrengungen der Stadt sind weiterhin auf gute Rahmenbedingungen für den privaten Wohnungsbau, Unterstützung des gemeinnützigen Wohnungsbaus sowie auf ein gutes Wohnumfeld auszurichten.
Ansprechpersonen
Alex Martinovits,Tel. 044 412 36 90
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