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Geschichte
Zur Geschichte von Statistik Stadt Zürich
Erster Jahrgang des Statistischen Jahrbuchs 1905
Statistik Stadt Zürich blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück: Die Gründung erfolgte 1893, als die Stadt Zürich mit elf Aussengemeinden vereinigt und damit zur Grossstadt wurde. Über Arbeit konnte sich das junge statistische Amt – das im ersten Jahr lediglich aus dem Amtsvorsteher bestand – nicht beklagen. Die rasant steigende Einwohnerzahl der jungen Grossstadt, die vielerorts prekären Wohnverhältnisse und die steigenden Preise waren Fakten, über welche die Verwaltung und die Regierung Zahlen benötigten. So gilt der «Zürcher Index der Konsumentenpreise» als ältester Preisindex der Schweiz und wird auch heute noch stark nachgefragt.
Haus zum Napf
Das Tätigkeitsfeld konnte im Verlaufe der Jahrzehnte erheblich erweitert werden. In den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts stieg das Statistische Amt der Stadt Zürich mit damals über 70 Beschäftigten zum grössten regionalstatistischen Amt der Schweiz auf. Seit 1909 beherbergt das stattliche «Haus zum Napf» inmitten der Zürcher Altstadt den Sitz des Statistischen Amtes, das seit 2002 offiziell «Statistik Stadt Zürich» heisst. Das Amt ist dem Präsidialdepartement angegliedert ist, welches durch die Stadtpräsidentin geleitet wird. Heute setzen sich rund 30 Mitarbeitende in den Bereichen Daten & Register, Analyse & Methoden, Innovation, IT/Daten- und Prozessintegration sowie Marketing & Vertrieb für die bedürfnisgerechte Vermittlung von statistischer Information an die Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung ein.

