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Was will Mega!phon?
Mitreden - mitentscheiden - beteiligt sein
Mega!phon will Weichen stellen, damit Kinder und Jugendliche immer dann mitbestimmen können, wenn es um sie, ihre Bedürfnisse oder ihre Angelegenheiten geht. Und wer hat aktuellere Erfahrungen in Kinder- und Jugendfragen, als die jungen Menschen selbst? Ihre Beteiligung garantiert bedürfnisgerechte Lösungen. Gleichzeitig entwickeln beteiligte Kinder und Jugendliche Verständnis für die Situation anderer. Und sie sind stolz darauf, mit anderen zusammen etwas anzupacken und Ziele zu erreichen.
In verschiedenen Stadtquartieren und Schulen reden Kinder und Jugendliche bereits mit, und jedes neue Beteiligungsprojekt ist eine Chance, sich stark statt abhängig und hoffnungsvoll statt resigniert zu fühlen. Mega!phon will dazu beitragen, dass Zürich eine Stadt wird, in der alle Meinungen gefragt sind, eine Stadt, in der Menschen sich wohl fühlen.
Wieso Partizipation?
Wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligen, beeinflussen sie das Ergebnis. Ein gemeinsames Vorgehen bietet Gewähr dafür, dass alle wesentlichen Anliegen berücksichtigt werden. Es ist immer schwer, sich in einen anderen Menschen zu versetzen. Fast unmöglich wird es, wenn ein Mensch unter völlig anderen Umständen lebt, beispielsweise 30 Jahre jünger ist.
Kinder und Jugendliche einbeziehen setzt Lernprozesse in Gang, für alle Beteiligten.
Entscheidungsprozesse unter Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einzufädeln ist leichter gesagt als getan. Weder die Erwachsenen noch die Kinder und Jugendlichen sind es gewohnt, über Generationen hinweg zusammenzuarbeiten. Deshalb brauchen Beteiligungsvorhaben eine gute Vorbereitung. Mega!phon bietet sich dafür als Ansprechpartner an und hilft, die nötigen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Projekt zu schaffen.
Beteiligung bedeutet gemeinsam gesteckte Ziele anzustreben
Im Klartext heisst das, dass die Erwachsenen nicht länger allein bestimmen, was gemacht und wie vorgegangen wird. Immer, wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind, reden sie auch mit.
Zusammen arbeiten heisst aufeinander eingehen
Kinder und Jugendliche nach ihren Anliegen zu fragen ist deshalb nur der erste Schritt. Damit sie wirklich beteiligt sind, müssen sie bereit sein, sich zu engagieren. Gleichzeitig müssen die Erwachsenen mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Dabei zählt nicht allein der Wille. Die Arbeitsweise muss Kindern respektive Jugendlichen gerecht werden.

