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Sozialpolitische Grundsätze

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Das Sozialdepartement richtet seine Bemühungen für die Bevölkerung der Stadt Zürich an folgenden Prinzipien aus:

  • Subsidiarität: Die öffentliche Hand setzt sich nur dort ein, wo keine private Initiative besteht oder Private mit der Aufgabe überfordert sind. (Contracting)
  • Ressourcenorientierung und Hilfe zur Selbsthilfe: Vorhandene Potenziale und eigene Möglichkeiten der Bevölkerung und der Hilfesuchenden stehen im Vordergrund (Modell Zürich). 
  • Gegenseitigkeit – von der blossen Existenzsicherung zur aktiven Integration: SozialhilfebezügerInnen erhalten Chancen, müssen aber gleichzeitig Eigenverantwortung übernehmen. 
  • Von der Sozialhilfe zur Arbeit oder Beschäftigung: Die Teilnahme an sozialen oder beruflichen Integrationsmassnahmen wird durch materielle und immaterielle Anreize gefördert (Arbeitsintegration). 
  • Missbrauchsbekämpfung: Der missbräuchliche Bezug von Sozialleistungen wird konsequent geahndet und bekämpft.


Herausforderungen urbaner Sozialpolitik

Das Sozialwesen sieht sich heute mit drei wesentlichen Herausforderungen konfrontiert:

  • Die wirtschaftliche Globalisierung und der Strukturwandel in der Arbeitswelt hat die Unterschiede bezüglich Einkommen, Qualifikation und Beschäftigungsmöglichkeiten deutlich verschärft.
  • Die stetig wachsende Arbeits- und Freizeitmobilität erschwert eine feste Verankerung des Einzelnen im Gemeinwesen. Die gesellschaftliche Solidarität gerät unter Druck, das Zugehörigkeitsgefühl und die Mitverantwortung des Einzelnen in Nachbarschaft und Quartier leidet.
  • Mit der Globalisierung der Wirtschaft hat ein intensiver Standortwettbewerb der Städte eingesetzt. In der Auseinandersetzung um die wirtschaftliche Standortgunst (z.B. steuerliche Belastung, Lohnniveau, Bildung) wird ein «entwickeltes Sozialwesen» als nachteilig angesehen.


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Wegweiser

Wegweiser durch das soziale Angebot in Zürich - Übersicht