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Ansteckende Krankheiten

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Der Schulärztliche Dienst schützt Ihre Kinder vor komplikationsreichen oder gefährlichen Krankheiten, wie Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung, Masern, Mumps oder Röteln oder Hepatitis B (Leberentzündung).

Wir informieren über mögliche Impfungen, überprüfen routinemässig den Impfschutz jedes Kindes und helfen so mit, die Ausbreitung dieser Krankheiten (Epidemien) in Schach zu halten. Über aufkommende Epidemien sind wir frühstmöglich informiert und können so Lehrern und Schülern die entsprechenden Impfungen anbieten, wie zum Beispiel während der Masernepidemie in der ersten Hälfte des Jahres 2003. Auch neue, bisher unbekannte Krankheiten, wie die Lungenkrankheit SARS fordern den SAD.

Die ÄrztInnen des SAD informieren anhand des neuesten Wissenstandes Lehrer und Behörden und beraten in Einzelfällen. Erkrankt ein Kind plötzlich an einer ansteckenden Hirnhautentzündung sind schnellstens Massnahmen zum Schutz der übrigen Kindergarten- oder Schulgemeinschaft notwendig. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kantonsarzt, den Spitälern und dem Bundesamt für Gesundheit durchgeführt. Falls notwendig, verabreicht der SAD die schützenden Antibiotika im Einverständnis mit den Eltern direkt in der Schule.


Kantonale Richtlinien

für die Dauer des Schulausschlusses bei übertragbaren Krankheiten

Merkblätter zu Zeckenstichen in verschiedenen Sprachen



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Weitere Informationen

Mehr zum Thema

Aus Kindern werden Leute - und die Schulärzte sind noch immer gefragt:  

Einerseits sind unsere Teenager in Zeiten von Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Geschlechtskrankheiten, Hepatitis B) so gefährdet wie noch nie, andererseits sind Arztbesuche in diesem Alter eher unerwünscht. In der Oberstufe arbeiten die Schulärzte auch als Gesundheitserzieher mit den Jugendlichen an der Entwicklung einer Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit.