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Risiko

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Risiken eingehen

Junge absolviert mit verbundenen Augen einen Seilparcours

Der Umgang mit Risiken ist eine individuelle Angelegenheit. Die einen Kinder haben Angst vor Wasser, andere fürchten sich im Dunkeln. Deshalb gelingt die Förderung von Risikokompetenz am besten im vertrauten Umfeld der Familie. Hier kann das Kind unter Begleitung Risiken eingehen und lernen mit Gefahren umzugehen. Eltern, die Risiko und Gefahr zum Gesprächsthema in der Familie machen, fördern die Selbstverantwortung und die Selbstwirksamkeit der Kinder. Sie geben den Kindern die Möglichkeit sich zu bewähren, anstatt sie vor allem zu bewahren. Kinder lernen für sich und ihr Verhalten Verantwortung zu übernehmen. Auch in der Suchtprävention geht es zum Teil darum, einen risikoarmen Umgang mit gewissen Suchtmitteln zu lernen und nicht den Umgang grundsätzlich zu vermeiden. Altersentsprechende Grenzerfahrungen sind Teil der Persönlichkeitsentwicklung und stärken die Kinder auch im sogenannten «Risikoalter» bei ersten Erfahrungen mit Alkohol, Cannabis etc.


Begleitung beim Balancieren über die Slackline

  • Lassen Sie ihr Kind Risiken im gesicherten Rahmen der Familie ausprobieren, indem sie ihm etwas zutrauen. So lernt es, ob seine Erfahrungen und seine Fähigkeiten ausreichen, eine Situation alleine zu bewältigen.
  • Üben Sie mit ihrem Kind eine Situation zu beurteilen und dann eine Entscheidung zu treffen. Dazu helfen folgende Fragen: Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Wie kannst du dich vorbereiten? Wo holst du im Notfall Hilfe?
  • Zeigen Sie ihrem Kind, wo und wie es sich über Gefahren und Risiken informieren kann.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind zusammen Regeln für den Umgang mit bestimmten Situationen, z.B. vereinbaren sie gemeinsam, wann es nach einer Veranstaltung/Party wieder nach Hause kommt.
  • Ihre Kinder schätzen Gefahren oftmals anders ein als Sie selbst. Nehmen Sie dies zum Anlass für eine Diskussion über Ängste und Bedenken aber auch über Neugier und Herausforderung.
  • Sprechen Sie auch mit Ihrem Partner oder andern Eltern, wie diese den Umgang mit Freiräumen und Grenzen altersgerecht gestalten.

Kontaktieren Sie uns mit Ihrer individuellen Frage.


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Weitere Informationen

Kontakt

Stadt Zürich
Suchtpräventionsstelle

Röntgenstrasse 44
8005 Zürich
Telefon 044 444 50 44