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Cannabis
«Cannabis», die botanische Bezeichnung der Hanfpflanze, findet sowohl als Nutzpflanze, als auch als Rauschmittel Verwendung. Der wichtigste rauscherzeugende Inhaltsstoff ist dabei das Tetra-Hydro-Cannabinol (THC). Cannabis als Nutzpflanze enthält praktisch kein THC (< 1%). Als Rauschmittel jedoch weist es heute einen beträchtlichen THC-Gehalt auf (bis zu 25%). Anbau, Handel, Konsum und Besitz von diesen Cannabissorten sind strafbar.
Jugendliche reagieren empfindlicher auf die Inhaltsstoffe von Cannabis als Erwachsene. Weil sie sich noch immer in der Phase der körperlichen und psychischen Reifung befinden, geht ein früher Einstieg in den Cannabiskonsum mit grösseren Risiken einher, als ein späterer Einstieg. Schützen Sie Ihr Kind, indem Sie offen über Cannabis sprechen und eine klare Haltung diesbezüglich einnehmen.
- Es ist wichtig, dass Sie sich über die Substanz „Cannabis“, deren Wirkung und Risiken informieren, um in einem nächsten Schritt das Gespräch mit Ihrem Kind zu suchen.
- Nehmen Sie bei einem allfälligen Gespräch eine klare Haltung zum Thema Cannabis ein. Erläutern Sie diese Ihrem Kind.
- Im Jugendalter steigt die Neugier und Lust rauscherzeugende Substanzen auszuprobieren. Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind über die faszinierenden Eigenschaften von Cannabis, aber auch über dessen Risiken.
- Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind Cannabis konsumiert, versuchen Sie ruhig zu bleiben. Sprechen Sie über sich selbst und über Ihre Gefühle und Sorgen – ohne Ihr Kind zu beschuldigen.
- Besprechen Sie mit Ihrem Kind Ihren Wunsch, dass es mit dem Konsum aufhört. Wenn ein Aufhören für Ihr Kind nicht in Frage kommt, zeigen Sie sich kompromissbereit und handeln Sie gemeinsam Regeln aus.
- Suchen Sie Unterstützung bei einer Fach- oder Beratungsstelle, wenn Sie merken, dass sich die Situation verschlimmert. Machen Sie Ihr Kind auf Beratungsangebote aufmerksam.
- Kontaktieren Sie uns mit Ihrer individuellen Frage.

