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Informationen zur Psychomotorik-Therapie

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Was ist Psychomotorik-Therapie?

Diese Therapie ist ein Unterstützungsangebot für Kinder mit Schwierigkeiten im Bewegungsverhalten. Psychomotorik-Therapie versteht die kindliche Entwicklung als Einheit von Bewegen, Erleben, Denken, Fühlen und Handeln. Im Spiel setzt das Kind seine Bewegungen, seine Gefühlswelt und sein Denken zueinander in Beziehung. Der Begriff «Psycho-Motorik» betont die Verbindung von motorischen und psychischen Prozessen.


Welche Kinder kommen in die Psychomotorik-Therapie?

Kinder wollen sich bewegen. Sie rennen, springen und hüpfen; sie brauchen ihre Hände zum Spielen und für tägliche Verrichtungen. Auch Malen, Zeichnen und Schreiben, Mimik und Gestik ist Bewegung. Kinder brauchen Bewegung, um ihre Umwelt zu erkunden und zu gestalten; sie erleben, dass sie etwas bewirken können. Nicht alle Kinder bringen die gleichen Voraussetzungen mit. Bei manchen Kindern bestehen Auffälligkeiten in der Bewegung, Wahrnehmung und im Verhalten, die oft mit Problemen in anderen Bereichen ihrer Entwicklung verbunden sind. Diesen Kindern bietet die Psychomotorik-Therapie eine auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Förderung an.


Wie wird das Kind zur Psychomotorik-Therapie angemeldet?

Nach Absprache und mit dem Einverständnis der Eltern stellt die Lehrperson einen Antrag für eine Fachabklärung bei der zuständigen Therapiestelle für Psychomotorik. Danach wird das Kind und dessen Eltern von der Therapeutin zur psychomotorischen Abklärung eingeladen. In einem darauf folgenden Schulischen Standortgespräch erläutert die Therapeutin die Ergebnisse der Abklärung und macht einen Vorschlag zu Therapie respektive integrativen Förderung. Mit dem Einverständnis der Eltern und der Zustimmung der Schulleitung wird die Therapie, resp. die Förderung mit dem Kind aufgenommen. Psychomotorik-Therapie wird als Teil des sonderpädagogischen Angebots durch die Stadt Zürich finanziert.

Zu den lokalen Psychomotorik-Therapiestellen


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