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Integrierte Sonderschulung (IS)
Sehbehinderte (sehschwach und blind) Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit mit einer intensiven Beratung und Unterstützung durch Sehbehinderten-Pädagoginnen der Schule für Sehbehinderte die Regelschule am Wohnort zu besuchen. Es handelt sich meistens um Einzelintegrationen.
Der sehbehinderten-spezifische Unterricht findet in der Regel an der Volksschule, teilweise auch an der Tagesschule oder im Elternhaus statt. Die IS unterscheidet sich von der Beratung und Unterstützung vor allem im Ausmass der notwendigen Begleitung durch die Sehbehinderten-Pädagogen. Dieses ist in der Regel bedeutend grösser als in der Beratung und Unterstützung und beinhaltet die nachstehend aufgeführten Aufgaben:
- Beratung der Eltern, Lehrkräfte und Schulbehörden
- Information und Sensibilisierung der Klasse und der Lehrkräfte über die Sehbehinderung und deren Auswirkungen
- Unterstützung in visuell anspruchsvollen Fächern
- Unterricht in sehbehinderten-spezifischen Techniken
- Regelmässige Low Vision-Abklärungen und Training in Sehrestausnützung
- Ausrüsten der Schülerinnen und Schüler mit individuellen Hilfsmitteln und Gestalten des Arbeitsplatzes
- Reflexion von Lern- und Verhaltensstrategien
- Begleitung in der Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung
- Unterstützung der sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen
- Hilfe bei der Schulwegbewältigung
- Zusammenarbeit mit Fachleuten (z.B. mit Optikern, Augenärzten, Berufsberaterinnen)
- Begleitung bei der Berufsfindung

