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Medienmitteilungen
Tiefbau- und Entsorgungsdepartement
9. Februar 2012
Positives Echo zu neu gestalteten Zürcher Stadträumen
Bereits zum fünften Mal hat das Tiefbauamt der Stadt Zürich die Bevölkerung zu ihrer Zufriedenheit mit neu gestalteten Stadträumen befragen lassen. Bewertet wurden die Schmiede Wiedikon, der Lindenplatz und die Haltestelle Milchbuck. Der Anteil positiver Rückmeldungen zur Neugestaltung dieser Orte liegt zwischen 88 und 92 Prozent.
Schmiede Wiedikon
Die Schmiede Wiedikon weist ausgezeichnete
Einkaufsmöglichkeiten und Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr
auf. Im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Eröffnung der
Zürcher Westumfahrung sollten die engen Platzverhältnisse im
Wiediker Quartierzentrum entschärft werden. Dies wurde mit einer
Sperrung der Schmiede Wiedikon für den dort bislang einspurig
geführten motorisierten Individualverkehr erreicht, für die sich
die Bevölkerung in einer Abstimmung von 2010 ausgesprochen hatte.
Durch diese Massnahme sowie dem Einsatz gestalterischer Elemente
sollte die Aufenthaltsqualität merklich gesteigert werden. Dies ist
offenbar gelungen, befanden doch 92 Prozent der Befragten die
Schmiede Wiedikon zwischen sehr gut und eher gut. Die neue
Verkehrsführung beurteilten 83 Prozent der befragten Personen mit
besser (74 Prozent) oder eher besser (9 Prozent). Befragt wurden an
der Schmiede 223 Personen.
Lindenplatz
Der Lindenplatz ist das Quartierzentrum von
Altstetten. Er beherbergt eine Vielzahl von Geschäften sowie einen
Wochenmarkt und grenzt unmittelbar an Haltestellen des öffentlichen
Verkehrs. Die Umgestaltung erfolgte in erster Linie aufgrund des
schlechten Zustandes des Bodenbelags. Im Rahmen eines
Mitwirkungsverfahrens konnte die Bevölkerung ihre Wünsche an die
Neugestaltung des Platzes einbringen, was beispielsweise in der
Einrichtung eines Wasserspiels seinen Niederschlag fand. Aus der
Befragung geht hervor, dass 88 Prozent der Anwohnenden und
Besuchenden den Platz zwischen sehr gut und eher gut bewerten.
Spontan am meisten gefallen haben den Befragten der neue Bodenbelag
und das Wasserspiel. Auf dem Lindenplatz, wurden 183 Personen
befragt.
Haltestelle Milchbuck
Die Haltestelle Milchbuck ist ein klassischer
Umsteigeort für den öffentlichen Verkehr mit wenigen
Einkaufsmöglichkeiten. Anlass für die Umgestaltung der Haltestelle
waren die beengten Platzverhältnisse, die Aufwertung von
Witterungsschutz, Sitzmöglichkeiten und WC-Gebäude, sowie das
Bedürfnis nach einem behindertengerechten Ausbau. Nach erfolgter
Umgestaltung beurteilten 89 Prozent der Befragten Personen die
Situation an der Haltestelle Milchbuck zwischen sehr gut und eher
gut. Am Milchbuck gaben 300 Personen Auskunft.
Durch die stetige Zunahme der Zürcher Wohnbevölkerung und dem damit verbundenen verdichteten Bauen kommt der Gestaltung des öffentlichen Raumes eine immer grössere Bedeutung zu. Die Stadt Zürich verfolgt in ihrer Strategie «Stadträume Zürich» und der Räumlichen Entwicklungsstrategie (RES) das Ziel, den öffentlichen Raum für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen und aufzuwerten. Im Sinne eines strategischen Controllings führt das Tiefbauamt der Stadt Zürich jährlich Umfragen zu neu gestalteten Stadträumen durch. 2011 wurden mehrere hundert Personen (Anwohnende, Pendlerinnen und Pendler) zu ihrer Zufriedenheit mit der Schmiede Wiedikon, dem Lindenplatz und der Haltestelle Milchbuck befragt. Die Befragungen wurden zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wochentagen sowie Wochenenden durchgeführt.
Thema: Bauen, Bevölkerung
Organisationseinheit: Tiefbauamt

