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Publikationen & Broschüren
Persönlich-Kolumne: Sauberes Zürich
Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich
Ruth Genner, Vorsteherin Tiefbau- und Entsorgungsdepartement
Es ist nun mal so: Das Büro aufzuräumen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Doch ein kreatives Chaos hat seine Grenzen… Und so greife ich hin und wieder in die angehäuften Berge von Unterlagen, die meist längst erledigt sind und deshalb abgelegt oder entsorgt gehören. Dabei möchte ich präzisieren: Es handelt sich um Dokumente oder Hefte, die auf meinem Pult liegen, es sind nicht Papierfetzen, die irgendwo auf dem Boden herumflattern. Und es sind Papierhaufen, die ich selbst verantworte.
Die Aufgabe, von anderen Leuten deren Papierfetzen, Essensreste, Bierdosen, Scherben oder Unappetitliches aufzuräumen, das erledigen Mitarbeitende der Stadtreinigung täglich. Sie finden den Abfall auf der Strasse, neben Parkbänken, in Wiesen oder Blumenrabatten überall in der Stadt. Nach schönen Sommertagen und besonders nach lauen Abenden häuft sich der Abfall in den Seeanlagen oder im Parkgrün in unserer Stadt. «Muss das sein», frage ich mich jeweils am Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre und den Abfall verstreut sehe. Warum lassen zivilisierte, mündige Menschen nach einem Abend am See ihre Flaschen, Verpackungen und ihren Überrest vom Abendessen einfach liegen? Warum wird nur ein Teil in die vielen Abfallkörbe gebracht?
Wir wissen es nicht. Umso mehr gehört den Putzequipen der Stadtreinigung ein grosser Dank für ihren täglichen Einsatz für ein sauberes Zürich. Dank dem unermüdlichen Aufräumen und Wegputzen des Abfalls sehen unsere Parkanlagen und Stadträume meist ordentlich aus und werden mit dem Prädikat «sauber» in Verbindung gebracht. Die Sauberkeit von Zürich ist eine wichtige Qualität und ein Standortfaktor. Eine saubere Stadt muss tagtäglich geschaffen werden; besonders auch am Samstag und Sonntag!
Aber die Leute der Stadtreinigung können nicht immer überall sein. Wenn Sie Ihre Papiertüte oder die PET-Flasche nicht einfach liegen lassen, dann helfen Sie dem Stadtbild und den Finanzen. Ich danke Ihnen für Ihren persönlichen Beitrag zur Sauberkeit!
Ruth Genner,
Vorsteherin Tiefbau- und Entsorgungsdepartement

