Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Napfschildlaus (Pulvinaria regalis)
In den letzten Jahren wurden die Linden und Rosskastanien in der Stadt Zürich massiv von der Napfschildlaus befallen. Offensichtliches Anzeichen dafür ist ein weisser Belag auf der Rinde der Bäume.
Die Napfschildlaus befällt Bäume, die bereits unter Stress leiden und schwächt diese zusätzlich. Mögliche Ursachen sind Platzmangel oder Bodenverdichtung. Die weiblichen Napfschildläuse produzieren im Frühjahr von Auge erkennbare Säcke mit Eiern auf Stamm und Ästen. Im Sommer leben die Larven relativ unbemerkt auf der Unterseite der Blätter.
Die Napfschildlaus wurde erstmals um 1964 in England entdeckt und seit 1992 tritt sie auch in der Schweiz in Erscheinung. Eine chemische Bekämpfung der Napfschildlaus wäre theoretisch möglich, macht aber mitten in der Stadt (z. B. an der Bahnhofstrasse) keinen Sinn. Gute Ergebnisse werden durch einfaches Abwaschen der Bäume mit Wasser erzielt. Zudem verläuft die Suche nach einem natürlichen Gegenspieler der Napfschildlaus erfolgversprechend.
Napfschildlaus
Napfschildläuse sind als weisse Punkte auf der Rinde sichtbar

