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Kirschlorbeer – Prunus laurocerasus

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Ledrige, glänzende Blätter


Weisse Blüten


Portrait

  • Immergrüner, vollständig kahler Strauch oder bis 6 m hoher Baum
  • Blätter ledrig, breit-lanzettlich, 10 - 15 cm lang, Oberseite dunkelgrün glänzend, Unterseite heller
  • Blüht April bis Mai, weisse Blüten in 10 - 15 cm langen, aufrechten Trauben
  • Kugelige Früchte, glänzend schwarz, Durchmesser 7 - 10 mm


Vorkommen und Ausbreitung

  • Wächst auf frischem, halbschattigem Boden, bevorzugte Standorte in der Stadt: Gärten, Parkanlagen, verwildert an Waldrändern und in Wäldern (Verwilderung über Deponien!)
  • Kirschlorbeer wird häufig in Gärten kultiviert, Früchte werden von Vögeln verzehrt und in naturnahe Lebensräume verschleppt
  • Abgeschnittene Sträucher können wieder austreiben
  • Die Ausbreitung dieser wärmeliebenden Art wird durch den Klimawandel begünstigt


Probleme

  • Schnellwüchsige Pflanze, die Schatten erträgt, natürliche Verjüngung einheimischer Gehölze kann durch das dichte Blattwerk behindert werden, starke Beschattung verdrängt auch den Unterwuchs
  • Alle Pflanzenteile, vor allem die Blätter und Samen, enthalten giftige blausäurehaltige Glycoside


Bekämpfungsmöglichkeiten

  • Weder Samen noch Pflanzen ausbreiten oder auspflanzen
  • Pflanzen ausreissen und Wurzeln ausgraben
  • Blütenstände und Wurzelteile in die Kehrichtverbrennung geben
  • Regelmässige Erfolgskontrollen durchführen
  • Einheimische Gehölze verwenden
  • Achtung: alle Pflanzenteile enthalten giftige blausäurehaltige Glycoside


Externe Downloads

Von Dritten zur Verfügung gestellte Informationen:

SKEW: Infoblatt Kirschlorbeer


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