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Riesenbärenklau - Heracleum mantegazzianum

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Riesenbärenklau


Detailansicht Blüte


Portrait

  • 2 - 3 m hohe Staude
  • Mächtige Pfahlwurzel bis 60 cm lang und oben bis 15 cm dick, mit grosser Regenerationskraft
  • Kräftige Stängel, hohl und gefurcht, im unteren Bereich mit purpurfarbenen Flecken
  • Blätter bis zu 2 m lang, sie sind 3 - 5-teilig mit eingeschnittenen Abschnitten
  • Keimung im Frühjahr oder im Herbst
  • Blüht erst im zweiten Jahr, unter ungünstigen Bedingungen auch erst in späteren Jahren, erst nach der Blüte bzw. Fruchtbildung sterben die Pflanzen ab.
  • Blüht von Mitte Juni bis Anfang August, weisse Blüten in Dolden bis zu 50 cm Durchmesser
  • Mehrere 10‘000 Samen pro Pflanze
  • Samen bleiben rund 7 Jahre keimfähig
  • Bildet ab Juli reife Früchte, ausstreuen der Samen von Ende August bis Oktober


Vorkommen und Ausbreitung

  • Bevorzugte Standorte in der Stadt: Gebüsche, Waldränder, Wegränder, Schuttstellen, Gärten, Fluss- und Bachufer
  • Der Grossteil der Samen streut in einem Umkreis von 3 m um die Mutterpflanze (Samenreservoir im Boden!)
  • Fernausbreitung der Samen entlang von Gewässern
  • Ausbreitung über Wind nur lokal bis 100 m
  • Teilweise auch durch Transport von samenhaltigem Erdmaterial


Probleme

  • Berührung der Pflanze führt zusammen mit Sonnenlicht zu schweren Hautverbrennungen!
  • Der Riesenbärenklau kann Massenbestände bilden und die übrigen Pflanzen verdrängen.


Fundmeldeblatt

Melden Sie uns die Fundorte vom Riesenbärenklau mit dem GSZ-Fundmeldeblatt. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!


Bekämpfungsmöglichkeiten

WICHTIG: Fundorte mit dem GSZ-Fundmeldeblatt melden (siehe oben). Fundorte im nächsten Jahr wieder kontrollieren!

  • Vorhandene Bestände sich nicht ausbreiten lassen, Samenreservoir vermeiden
  • Nicht nur oberirdisch abschneiden, da die Pflanze immer wieder austreibt bis sie zur Blüte kommt
  • Wachstumszone an der Spitze des Wurzelstocks abschlagen (schräger Spatenstich 10 - 15 cm tief unter die Erde, ab März/April bis zum Frosteintritt)
  • Nach der Blüte und vor der Samenreife Blütenstand (im Juli) in einen Sack hüllen und entfernen. Entfernte Pflanzen verbrennen
  • Achtung: Die gesamte Pflanze besitzt phototoxische Eigenschaften! Bei der Beseitigung der Pflanze sind Haut und Augen gut zu schützen, insbesondere auch gegen Spritzer. Bei Berührung mit Saft diesen sofort mit Wasser und Seife gut abspülen und in der Folge die Sonne meiden.


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Weitere Informationen

Kontakt

Grün Stadt Zürich

Beatenplatz 2
8001 Zürich


Naturschutz
Bettina Tschander
Telefon 044 412 27 15

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