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General-Guisan-Quai
Der Alpenquai, erst 1960 in General-Guisan-Quai umbenannt, wurde als Teil der Quaianlagen 1887 feierlich eingeweiht. Die terrassenartige Promenade war mit vier Baumreihen bestückt und die eigens für die Quaianlagen entworfenen Sitzbänke mit gusseisernen Füssen und rot lackierten Sitzbrettern luden in grosser Zahl zum Verweilen ein. Die Hinwendung zum See und zu den Bergen war die Neuentdeckung jener Zeit und leitete die vielbeschriebene Wende der Kleinstadt am Fluss zur modernen Stadt am See ein.
Der Alpenquai erfreute sich beim Publikum solcher Beliebtheit, dass er von 1919 bis 1921 auf die doppelte Breite ausgebaut werden musste. Die alten Kastanienreihen gehen auf diese Zeit zurück.
Bereits in den späten dreissiger Jahren wurde der Alpenquai zur Vereinfachung des Unterhalts asphaltiert. Starke Unebenheiten, die durch den Wurzeldruck der Bäume entstanden sind, aber auch hässliche geflickte Stellen und ein ästhetisch völlig unbefriedigendes Gesamtbild machten eine umfassende Platzsanierung nötig.
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Foto: Giorgio von Arb
2002 konnte der Hartbelag entfernt und durch den originalen Kiesbelag ersetzt werden. Dadurch stehen die Bäume wieder direkt im Belag und die Platzfläche wird nicht mehr durch eine Vielzahl offener Baumscheiben durchbrochen.
Die ursprüngliche Grosszügigkeit des Alpenquais ist damit wieder neu erfahrbar.
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Foto: Giorgio von Arb
Als Bindeglied zwischen der historischen und der heutigen Parkanlage schuf der Bildhauer Christoph Haerle eine mit Wasser gefüllte Schale aus rosa gefärbtem Beton. In feinen Fäden rinnt das Wasser über die glänzende Kugeloberfläche.

