Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Utoquai
Geschichte
Der Utoquai, als vielbegangene Seepromenade zwischen der gleichnamigen Badeanstalt und dem Bellevue, verfügt über einen schattigen Teil aus der Gründerzeit und einen vorgelagerten sonnigen aus den 1960er-Jahren.
Verkehrsplaner forderten in den 1960er-Jahren eine Verbreiterung der benachbarten Strasse, um den stark angewachsenen Verkehr zu meistern. Dies sollte zu Lasten der 1887 eingeweihten Seepromenade gehen, einem originalen Teilstück der Zürcher Quaianlagen.
Als Ersatz wurde die Projektierung einer neuen, in Seerichtung verschobenen Promenade in Auftrag gegeben.
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
Die direkt über dem Wasser liegende Betonplatte für die Sonnenbadenden
Der Entwurf einer breiten, auf Pfählen ruhenden Betonplatte direkt über dem Wasserspiegel fand Gefallen und das Projekt wurde 1971 realisiert. Erst später fiel der Entscheid, auf die zusätzliche Fahrbahn nun doch zu verzichten. Somit können die Promenierenden heute zwischen der schattigen Kastanienallee von 1887 und dem wassernahen Weg an der Sonne wählen.
Wegbeschrieb:
Mit Tram Nr. 2, 4, 5, 8, 11, 15 oder Bus Nr. 161, 165 bis Bürkliplatz
Sanierung Ufermauer Seefeldquai
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
Die Ufermauer vor der Sanierung
Die zwischen 1881 und 1888 gebaute, rund 200 m lange Natursteintrockenmauer war in einem sehr schlechten Zustand. Sie liess sich nicht wieder instand stellen und wurde deshalb als Ganzes abgebrochen und in derselben Art mit den bestehenden Steinen neu aufgebaut.
Rechtzeitig zum Frühjahrersbeginn 2004 konnten die Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden und die Sicht auf den See am Seefeldquai ist wieder ungetrübt. Es hat sich gezeigt, dass sich das sorgfältige, etappenweise Vorgehen gelohnt hat. Die Bäume sind wohlauf, was in Anbetracht der ausgestandenen Strapazen nicht selbstverständlich ist.
Ufermauer Utoquai im Bereich der Badeanstalt
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
Die sanierte Ufermauer
Bei der Zusammenführung der neuen Mauer am Seefeldquai mit der alten Mauer am Utoquai sind Deformationen entstanden, die auf einen schlechten Zustand der Mauerfortsetzung schliessen liessen. Aufgrund eingehender Untersuchungen musste auch die Mauer hinter der Badeanstalt wegen Einsturzgefahr umfassend saniert werden.
Für die Sanierung bewilligte der Stadtrat mit Beschluss vom 29. September 2004 einen Kredit von 3,9 Millionen Franken.
Projekt und Terminplan
Die Ufermauer hinter der Badeanstalt misst eine Länge von 117 m. Sie wurde in den Jahren 1881 bis 1888 aus Natursteinen als Schwergewichtsmauer in Trockenmauerwerk ohne Fundament erstellt.
Aus Rücksicht auf den Badebetrieb und die Fischschonzeiten wurde die Mauer in zwei Etappen erneuert:
- Von Januar bis März 2005 wurden das Geländer mit aller Sorgfalt demontiert und die Vor- und Wasserbauarbeiten sowie die Werkleitungsanpassungen ausgeführt.
- Nach Abschluss der Badesaison 2005 bis zum Frühjahr 2006 wurde die Mauer trockengelegt und in fünf Etappen erneuert. Zum Abschluss sind das restaurierte Geländer wieder montiert und die Belagsflächen instand gestellt worden.

