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Friedhof Höngg
Todesfälle und Bestattungen
Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78
Impressionen aus dem Friedhof Höngg
Fakten
Fläche: 8'970 m2
Errichtet: 1934/35
Entwicklung
| Jahr | Entwicklungsschritt |
|---|---|
| Vor 1500 | Entstehung des alten Kirchhofs, der mit dem stufenweisen Ausbau der Kirche in Grösse und Lage leicht variiert |
| 1846 | Die bis heute erhaltene Schwergewichtsmauer wird gebaut, der kirchnahe Friedhof erhält seine heutige Grösse |
| 1902 | Bau des Leichenhauses unterhalb der Kirchhofmauer |
| 1934/35 | Erweiterung im Zusammenhang mit der zweiten Eingemeindung unterhalb der Mauer, Projektverfasser ist Gustav Ammann |
| 1961-67 | Aufhebung aller Grabfelder im oberen Teil vor dem Portikus und südlich der Kirche |
| 1964-73 | Aufhebung aller Felder im unteren Teil bis auf wenige Familiengräber |
| 1989 | Das städtische Grundstück wird ins Inventar der Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich aufgenommen |
Anlage
Über dem Höngger Rebberg liegt, von weitem gut sichtbar, die Kirche mit dem alten Höngger Friedhof. Seit dem 15. Jahrhundert ist er Begräbnisstätte. In seiner heutigen Lage und Grösse besteht der kirchnahe Bereich seit 1846. Er ist heute in zwei etwa gleich grosse Rasenrechtecke zusammengefasst. Durch eine hohe Mauer getrennt, dehnt sich unterhalb über die ganze Breite zwischen Wettingertobel und Bauherrenstrasse die Erweiterung aus dem Jahre 1935 aus. Doch mit der folgenden Bevölkerungszunahme durch die Eingemeindung Hönggs war die Eröffnung eines neuen Friedhofs unumgänglich. 1948 löst der Friedhof Hönggerberg den Kirchhof Höngg ab.
Während die Kirche Höngg noch heute als Abdankungshalle und religiöses/kulturelles Zentrum genutzt wird, sind Bestattungen nahezu eingestellt worden. Sie erfolgen nur noch in die bestehenden Familiengräber, die gut in die parkähnliche Anlage integriert sind. Sie tragen ebenso wie die historischen musealen Grabmäler sehr zu der beschaulichen Atmosphäre des Ortes bei. Der Ausblick auf den pulsierenden Limmatraum bildet einen starken Kontrast zum Kirchhof Höngg.
Besonderes
Im alten Kirchhof Höngg stehen noch einige Grabsteine aus der Jahrhundertwende und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an ihren ursprünglichen Standorten. Eine kleine Tafel liefert die Erklärungen zu den Gesteinen und der dargestellten Symbolik.




