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Schanzengraben

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Der Schanzengraben, ehemals militärische Verteidigungsanlage, bietet heute eine idyllische, grüne, mit Geschichtstafeln beschilderte Promenade mitten durch die City vom Hauptbahnhof bis an den See.


Geschichte
Der Schanzengraben wurde 1830 als zweiter Seeabfluss als notwendig erachtet und überlebte deshalb die Schleifung der barocken Wehranlagen. An seinen Ufern siedelten sich während der Industrialisierung diverse Fabriken an, so dass er im Laufe der Zeit zu einem unattraktiven Fabrikkanal verkam.

Bereits 1952 wurde über die Umwandlung des Schanzengrabens in eine Fussgängerpromenade diskutiert. Dieses Vorhaben wurde jedoch erst 1975, also 25 Jahre später, in Angriff genommen und 1984 mit der Eröffnung des letzten Teilstücks abgeschlossen. Damit erwachte der Schanzengraben aus seinem 150-jährigen Dornröschenschlaf.

Die Promenade beginnt an der Gessnerbrücke und führt im unteren Teil dicht am Wasser über Holzstege und Sandsteinplatten, entlang der Zickzacklinie der ehemaligen Schanzenanlage, vorbei an der 1864 errichteten Männerbadi bis zum Bollwerk «Zur Katz».

Ein- und Ausstieg ist auf dem ganzen Weg immer wieder möglich. Die Promenade führt schliesslich zum Seeausfluss beim Bürkliplatz.


Schanzengraben - Stege ermöglichen jederzeit den Ein- und Ausstieg - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Promenade entlang dem Schanzengraben - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Wegbeschrieb: Schanzengraben
Einstieg bei der Gessnerbrücke:
Mit Tram Nr. 3, 14 oder Bus Nr. 31 bis Löwenplatz
Einstieg beim Bürkliplatz: Mit Tram Nr. 2, 5, 8, 9, 11 oder Bus Nr. 161, 165 bis Bürkliplatz

Lageplan


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