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Freestyleanlage Allmend
Projekt
Für Sportarten aus dem Bereich Freestyle (Skateboarden, Inlineskaten, BMX etc.) herrschen in Zürich im Vergleich zu anderen Städten unbefriedigende Verhältnisse. Die Freestyle-Sportarten erfreuen sich bei der Zürcher Jugend zunehmender Beliebtheit. Das Angebot an geeigneten Sportanlagen ist jedoch ungenügend. Aufgrund der grossen Nachfrage und der im Gemeinderat im Jahr 2001 positiv aufgenommenen Motion von Thomas Marthaler «Freestyle-Anlage, Erstellung», wurde im Jahr 2004 mit den Planungsarbeiten auf der Allmend Zürich begonnen. Ende 2004 bewilligte der Gemeinderat einen Objektkredit für die Realisierung der Freestyleanlage auf der Allmend mit Kosten von 4,5 Millionen Franken.
In der Zwischenzeit wurde das Projekt durch zwei Rekurse und einer notwendigen Revision der Bau- und Zonenordnung im Bereich der Allmend/Saalsporthalle um mehrere Jahre verzögert. Seit Ende 2010 liegt nun die Baubewilligung für ein inzwischen überarbeitetes Projekt vor.
Der Baubeginn erfolgte am 25. November 2011.
Der Planungsperimeter für die Freestyle-Anlage umfasst die Restflächen am Rand der Allmend zwischen den bestehenden Sport- und Fussballfeldern und der Allmendstrasse.
Die zur Verfügung stehenden, unterschiedlich grossen, aneinandergrenzenden Dreiecksflächen teilen die Anlage in drei Bereiche:
- einen Streetbereich mit Hauptzugang Seite Saalsporthalle
- einen Zentrumsbereich mit Pavillon und der Anbindung an das bestehende Fusswegnetz
- einen Poolbereich
Der Streetbereich beinhaltet strassenähnliche Gestaltungselemente. Um eine spannende Ausübung der Sportarten zu ermöglichen, werden Rampen, Treppen, Mauern und weitere Elemente, die von den Streetfahrern verwendet werden, entsprechend zusammengestellt.
Im Zentrum der Anlage, an der Wegachse Allmend-Sihlcity, befindet sich der Pavillon, welcher WC-Anlagen, Garderoben und Lagerflächen beinhaltet. Um den Pavillon herum entstehen ruhigere Zonen, welche auch den Anfängern im Freestylesport dienen.
Der Poolbereich im östlichen Teil der Anlage ist eine stärker dreidimensional ausgebildete Betonwanne, die den Sportlern unzählige Möglichkeiten bietet.
Alle Bestandteile der Freestyleanlage können mit Skateboards, Inlineskates oder BMX-Rädern befahren werden. Die Anlage ist öffentlich zugänglich und über das ganze Jahr innerhalb vorgegebener Öffnungszeiten nutzbar.
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
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Lage der Freestyleanlage
Visualisierung Poolbereich: Nick Zimmermann
Visualisierung Streetbereich: Nick Zimmermann
Visualisierung Streetbereich: Nick Zimmermann
Organisation und Termine
- Gesamtprojektleitung: Grün Stadt Zürich
- Projektleitung Gebäude: Amt für Hochbauten Stadt Zürich
- Projektleitung Betrieb: Immobilien-Bewirtschaftung Zürich, Sportamt Stadt Zürich
- Gesamtprojektkoordination und Tiefbauingenieurarbeiten: Ingenieurbüro Hans H. Moser AG, Zürich
- Skaterparkspezialist: Bowl Constructions AG, Neuwilen
- Architektur und Gestaltung: Vital Streiff Architekt, Zürich
- Gesamtleitung Gebäude: Bosshard Architektur und Baumanagement GmbH, Zürich
- Mitwirkung bei der Projektentwicklung: Verein Freestyle Park Zürich und Einzelpersonen aus der Szene
- Diverse Fachplaner
Die Terminplanung sieht den Baubeginn im Herbst 2011 vor. Die Inbetriebnahme ist auf Herbst 2012 geplant.

