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Leutschenbach / Riedgraben
Hintergrund
Leutschenbach soll ein attrativer, durchmischter und belebter Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten werden. Dazu gehört auch ein System von hochwertigen Freiräumen.
Leutschenbach galt bis vor Kurzem nicht unbedingt als gute Adresse. Umso mehr will die Stadt Freiräume und Architektur von hoher Qualität schaffen. Dazu hat sie mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern im Rahmen des Freiraumwettbewerbs Leutschenbach im Jahr 2002 einen Gestaltungsvorschlag für den Leutschenpark und die Leutschenbachstrasse zur Weiterbearbeitung ausgewählt. Eingeschlossen sind die Gewässer Leutschenbach und Riedgraben. Grundlage für den Wettbewerb waren die planerischen Vorgaben zum Entwicklungsgebiet Leutschenbach, u.a. mit dem Freiraumkonzept «Leutschenbach», dem Konzept Ökologie/Vernetzung, dem Nutzungskonzept und dem Verkehrskonzept.
Gestaltungskonzept
Die Gewässer Leutschenbach und Riedgraben werden als wichtige, das Stadtbild prägende Freiraumelemente aufgewertet und renaturiert. Der Leutschenbach wird sich in der Zukunft als «Naturfenster» in einem gebauten Rahmen aus Mauer und Gehweg zeigen. So erscheint er als ein eigenständiges Freiraumelement vor dem repräsentativen Vorbereich des Schweizer Fernsehens.
Visualisierung mit dem Leutschenbach, der dem Quartier seinen Namen gab
Eine breitere und dem Wort «leutschen» entsprechende, sich schlangenförmig bewegende Bachsohle führt zu einer grösseren Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Dazu dienen Nischen, Vorsprünge und Öffnungen in der neuen Mauer. Auf der Seite des Schweizer Fernsehens wird der Bach mit Treppen und Sitzpodesten zugänglich gemacht.
Beim Riedgraben, zwischen Hagenholz- und Leutschenbachstrasse, gibt es im Gegensatz zum Leutschenbach nur geringfügige Eingriffe. Eine gezielte Auswahl der Bepflanzung und eine ökologische Böschungsaufwertung erweitern auch hier den Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

