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Ökologie / Vernetzung

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In Zürich-West sind der feuchte, grüne Limmatraum und das offene, trockene Gleisfeld die wertvollsten Naturräume. Gleichzeitig sind sie auch wichtige Achsen für die grossräumige Vernetzung. Die dazwischen liegenden Industrieareale waren nicht öffentlich zugänglich und wurden während langer Zeit extensiv genutzt. Dies ermöglichte es einer an die vorwiegend trockenen und warmen Bedingungen angepassten, vielfältigen Flora und Fauna, auf sich selbst überlassenen Lager- und Abstellplätzen Fuss zu fassen.


Zielsetzung

Ziel des ökologischen Ausgleichs ist es, den wild vorkommenden Pflanzen und Tieren auch ausserhalb geschützter Lebensräume natürliche Lebensbedingungen zu erhalten oder neue zu schaffen. Die Flächen sind miteinander und mit dem Limmat- und Gleisraum zu vernetzen.

Diese Ziele werden im Entwicklungskonzept Zürich-West vom städtebaulichen Prinzip der physischen Vernetzung der Freiräume unterstützt und mit der Formulierung der Nachhaltigkeitskriterien wie folgt präzisiert:

  • In der laufenden baulichen Entwicklung ist die artenreiche Flora und Fauna nach Möglichkeit zu erhalten bzw. zu fördern.
  • Der Boden als knappes Gut ist quantitativ und qualitativ schonend zu gebrauchen.
  • Im Umgang mit kommunalen Schutzobjekten (KSO) soll nach den Prinzipien Erhalten-Schonen-Wiederherstellen-Ersetzen vorgegangen werden.

Der Leitlinienplan «Vernetzung und ökologischer Ausgleich Zürich-West» enthält Aussagen darüber, auf welche Art die Vernetzung und durch welche Massnahmen der ökologische Ausgleich erfolgen kann. Ebenfalls sind die wichtigsten Orte bezeichnet, an welchen die Barrierewirkung von Strassen reduziert werden sollte.


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