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Historisches

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Geschichte des Zürcher Stadtgrüns

1985-2011


2012

Eröffnung des Hardauparks

2011

Einweihung des ersten barrierefreien Spielplatzes in Zürich. Er verbindet die Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte SKB und das Schulhaus Manegg.

2010

Der 1994 eröffnete und seit 1996 von der Wasserversorgung betriebene Chinagarten geht an Grün Stadt Zürich über.

2009

Der Wildnispark wird seit dem 1. Januar 2009 als selbständige Stiftung geführt und trägt ab dem 1. Januar 2010 das Label «Naturerlebnispark».

Im November 2009 erlässt der Stadtrat die kommunale Schutzverordnung Ankenweid, Fallätsche, Höckler, Hueb, Leiterli und Rossweidliegg. Die Gesamtfläche der sechs Naturschutzgebiete am Uetliberg umfasst ca. 60 Hektaren.

Neun Grünanlagen wurden neu ins Inventar der Gartendenkmalpflege aufgenommen: Bäckeranlage, Josefwiese, Friedhöfe Albisrieden und Uetliberg, Saffa-Insel, Uferweg am Zürichhorn, Schulhaus Looren, Schul- und Badeanlage Auhof, Sportanlage Sihlhölzli.

2008

Unterzeichnung der Biodiversitätserklärung der Stadt Zürich.

Erstmals wird im Rahmen eines Pilotversuchs ein Elektrogrill nach australischem Vorbild in Wollishofen aufgestellt.

Eröffnung des Leutschenparks.

2007

Eröffnung des Spielplatzes Hardau, welcher erstmals durch die aktive Mitarbeit der Quartierkinder entstanden ist.

Wiedereröffnung des Freibades Letzigraben nach sanfter, unter gartendenkmalpflegerischen Aspekten, durchgeführter Renovierung.

Neuordnung der Familiengartenorganisation. Die dreizehn Ortssektionen werden selbständige Vereine.

Eröffnung der Fuchsanlage im Wildpark Langenberg.

Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes neben der Blatterwiese am Zürichhorn.

2006

«Das Grünbuch der Stadt Zürich», die Unternehmensstrategie für die nächsten zehn Jahre, erscheint.

Die Sukkulenten-Sammlung feiert ihr 75-jähriges Bestehen.

Zustimmende Kenntnisnahme vom Landschaftsentwicklungs-konzept (LEK) Limmatraum Stadt Zürich durch den Stadtrat von Zürich und das Amt für Landschaft und Natur des Kanton Zürich.

2005

Eröffnung des Wahlenparks in Oerlikon.

2003

Eröffnung des Kattunparks zwischen Zürich West und Wipkingen. Im Dezember entsprechen der Stadtrat und die Strassenbenennungskommission dem Willen der Bevölkerung und des Gemeinderats und geben dem Park neu den Namen Wipkingerpark.

Das erste GrünForum findet statt. Die öffentliche Veranstaltung wird seither jährlich durchgeführt.

2002

Eröffnung des MFO-Parks in Oerlikon.

Grün Stadt Zürich gibt erstmals die Zeitschrift «Grünzeit» heraus.

2001

Reorganisation des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements (TED): Die beiden bisher selbständigen Dienstabteilungen Waldamt und Gartenbau- und Landwirtschaftsamt werden zusammengelegt. Die neue Dienstabteilung wird in Grün Stadt Zürich (GSZ) umbenannt.

Eröffnung des Oerlikerparks in Oerlikon.

1996

Reorganisation der Stadtverwaltung: Das Landwirtschaftswesen (bisher Gesundheits- und Wirtschaftsamt) wird dem Gartenbauamt angegliedert und dem Tiefbau- und Entsorgungsdepartement unterstellt. Das Gartenbauamt wird in Gartenbau- und Landwirtschaftsamt (GLA) umbenannt.

Am 29. März 1996 wird der Förderverein der Sukkulenten-Sammlung Zürich gegründet.

1995

Die «Verwaltungsverordnung über die naturnahe Pflege und Bewirtschaftung städtischer Grün- und Freiflächen» wird vom Stadtrat beschlossen.

1994

Eröffnung des Naturhauses Allmend (heute Allmendschule).

Eröffnung des Chinagartens, einem Geschenk der südwestchinesischen Stadt Kunming an die Stadt Zürich, dessen Bau unter der Leitung des Gartenbauamtes 1993 von der Wasserversorgung Zürich zur Feier ihres 125-jährigen Bestehens ermöglicht wurde.        

1992

Die Kompostberatungsstelle wird ans Abfuhrwesen (ERZ Entsorgung und Recycling Zürich) abgetreten.

Die bisher selbständige Abteilung Dekoration, die neben der floristischen Facharbeit auch die Wasservögelgehege und die Aquarien zu betreuen hatte, wird der Stadtgärtnerei angegliedert.

Aufhebung der Wasservögelgehege in der Limmat und der Aquarien unter der Dreikönigsbrücke aus tierschützerischen Gründen.

1990

Das Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte der Stadt Zürich wird vom Stadtrat genehmigt.

1989

Schaffung der Fachstelle Gartendenkmalpflege im Gartenbauamt.

1988

Naturnahe Gestaltung der Schulhausumgebung als neue Aufgabe des Gartenbauamtes.

Der Stadtrat nimmt zustimmend Kenntnis vom «Landwirtschaftskonzept» (erstellt vom Gartenbauamt in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftswesen und der Liegenschaftenverwaltung).

Das «Inventar der schützenswerten Gärten und Anlagen von kommunaler Bedeutung» wird in Kraft gesetzt.

1987

Der Stadtrat nimmt zustimmend Kenntnis vom «Freiraumkonzept der Stadt Zürich» des Gartenbauamtes.

1986

Eröffnung der ersten Waldschule im alten Schulhaus Sihlwald.

1985/86

Pilotversuch in zwei Stadtzürcher Testgebieten zur Kompostierung organischer Haushaltsabfälle; Einführung der Kompostberatungsstelle.

1985

Schaffung der Stelle Naturschutz im Gartenbauamt.


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1945-1978


1978

Inventar der schützenswerten Bäume auf Stadtgebiet angelegt.

1973

Erweiterung des Friedhofs Witikon II.

1972

Baubeginn der Schanzengraben-Promenade.

Fertigstellung der Friedhöfe Leimbach und Uetliberg.

1969

Der Rebberg Höngg gelangt in den Besitz der Stadt Zürich; Betreuung durch das Gartenbauamt.

Inbetriebnahme der Abfallzerkleinerungs- und Kompostierungsanlage Werdhölzli.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Bäume an Strassen und Plätzen um 5'000 auf 15'000 verringert.

1968

Einweihung des Friedhofs Eichbühl.

1966

Eröffnung des Friedhofs Schwandenholz.

1964

Neues Schauhaus für die Sukkulenten-Sammlung.

1962

Einrichtung eines Schaugartens in der Stadtgärtnerei.

1958

Erstellung des Campingplatzes Horn (Wollishofen).

1954

Eröffnung des Strandbades Tiefenbrunnen.

1950

Internationaler Kongress der Sukkulentenforscher in Zürich; die Zürcher Sammlung wird zur Internationalen Schutzsammlung erklärt.

Errichtung der ersten Campingplätze (Grünwald und In der Au, Höngg).

1949

Eröffnung des Freibades Letzigraben.

ab 1946

Projektierung und Erstellung zahlreicher Dauerfamiliengärten.

1945

Der Rieterpark gelangt in den Besitz der Stadt Zürich (Volksabstimmung).

Das Personal des Gartenbauamtes zählt 11 Beamte und Angestellte sowie 185 Arbeiter.


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1908-1941


1941

Fertigstellung der neuen Stadtgärtnerei Sackzelg in Albisrieden.

1939-45

Die Grünflächen der Stadt Zürich im Dienst der «Anbauschlacht».

1939

Eröffnung des Freibades Allenmoos.

1936

Verlegung der Baumschule Hard ins Gebiet zwischen dem Werdhölzli und dem Gaswerk.

1935

Erwerb der Sportplatzanlage Letzigrund durch die Stadt Zürich.

1934

Mit der zweiten Eingemeindung gelangen die Vororte Affoltern, Albisrieden, Altstetten, Höngg, Oerlikon, Schwamendingen, Seebach und Witikon an die Stadt Zürich, was eine beträchtliche Ausweitung des Tätigkeitsbereichs des Gartenbauamts zur Folge hat.

Das Landwirtschaftswesen der Stadt Zürich wird an den städtischen Gutsbetrieb Juchhof angegliedert; damit entsteht eine neue Dienstabteilung, die dem Gesundheits- und Landwirtschaftsamt unterstellt wird.

1931

Öffnung der Sukkulenten-Sammlung für das Publikum am alten Standort der Stadtgärtnerei am Mythenquai.

1929

Schenkung der Sukkulenten-Sammlung an die Stadt.

Für die Stadtgärtnerei wird in Albisrieden ein neuer Standort gefunden.

Einweihung der Turn- und Sportanlage Sihlhölzli.

1926

Erwerb des Beckenhofs durch die Stadt Zürich (Volksabstimmung).

1924

Die Josefwiese im Industriequartier wird dem Publikum übergeben.

1922

Eröffnung des Strandbades Mythenquai.

1917/18

Nach der Räumung des einstigen Friedhofs wird die Neumünsteranlage erstellt.

1908

Errichtung der Baumschule im Hard (1912/13 Erweiterungen).


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1858-1905


1905

Das Personal des Gartenbauamts zählt 44 Gärtner, 54 Handlanger, 4 Frauen.

1902

Übernahme des Belvoirparks durch die Stadt Zürich.

Schaffung des Gartenbauamtes als selbständige Dienstabteilung (Promenaden, Friedhöfe) des Bauamtes I; das Tätigkeitsgebiet des Gartenbauamts umfasst 300'000 m2, die Zahl der Alleebäume beträgt 3'800; Aufbau der Stadtgärtnerei südlich des Belvoirparks.

Eröffnung des Friedhofs Enzenbühl.

1901

Einweihung der Bäckeranlage (1938 vollständige Umgestaltung; 1955 Umbenennung in Aussersihlanlage). Seit 2005 wieder in Bäckeranlage umbenannt.

1899

Eröffnung des Friedhofs Nordheim.

1897

Eröffnung des Friedhofs Manegg.

1894

Die 1869 vom Tierschutzverein errichtete Schwanenkolonie in der Limmat wird von der Stadt Zürich übernommen.

1893

Mit der ersten Eingemeindung gelangen die bisherigen elf Vororte (Wollishofen, Enge, Wiedikon, Aussersihl, Wipkingen, Oberstrass, Unterstrass, Fluntern, Hottingen, Hirslanden und Riesbach) an die Stadt Zürich, was eine Vergrösserung des Aufgabenbereichs des «Promenadenwesens» mit sich bringt.

1887

Einweihung der Quaianlagen: Utoquai, Quaibrücke, Bürkliterrasse, Alpenquai (heute General-Guisan-Quai), Arboretum.

1877

Eröffnung des Zentralfriedhofs im Sihlfeld (1997 Teilunterschutzstellung).

1866

Städtische Promenaden: Platzpromenade, Hirschengraben, Hohe Promenade, Stadthausanlage, Bauschänzli, Lindenhof, Sihlhölzli.

Mit der Leitung des «Promenadenwesens» wird ein «theoretisch gebildeter und praktisch bewährter Gärtner» betraut.

1860

«Pflichtordnung des Stadtgärtners»: Unterhalt und Reinigung der Fusswege und Rasenplätze, Bekiesen der Fusswege, Schneiden der Bäume und Sträucher, Reinhaltung der Bänke, Beaufsichtigung der Pavillons und Monumente.

1858

Anfang der städtischen Gartenverwaltung: Anstellung eines Stadtgärtners, der unter der Aufsicht des Stadtbaumeisters steht.

Ende 18./19.Jh.

Die öffentlichen Promenaden (Lindenhof, Platzpromenade, Sihlhölzli, Hohe Promenade) werden zeitweise von Arbeitern des Bauamts unterhalten, wobei wiederholt Missstände auftreten.



Weitere Informationen

Kontakt

Grün Stadt Zürich

Beatenplatz 2
8001 Zürich

Telefon 044 412 27 68

Lageplan: Grün Stadt Zürich, Beatenplatz  2

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