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Routen
Verbesserungen auf Velorouten
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Nicht nur in Zürich-West profitieren die Velofahrenden von verbesserten Veloroutenführungen:
Mit der Sanierung der Hardbrücke wurde eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für die Velofahrenden aufgewertet. Neu entstanden zudem breite Fuss- und Velowege auf beiden Seiten der Pfingstweidstrasse. Ebenso erfreut in Wiedikon der neue Veloweg in der Zweierstrasse das Velofahrerherz.
Auf der Strecke zwischen der Badenerstrasse und dem General-Guisan-Quai. wurden im Sinne des Programms «Velo 12» über 50 einfache, aber wirkungsvolle Massnahmen umgesetzt, die das Velofahren sicherer und komfortabler machen: Die Markierung von Radstreifen und zusätzlichen Piktogrammen sowie neue Wegweisungen dienen der optischen Führung, zudem erfolgten Softwareanpassungen bei Verkehrsregelungsanlagen zugunsten des Veloverkehrs.
Mehr Komfort auf Velorouten
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Das Programm zur Beseitigung von Unebenheiten wurde weitergeführt. Die Erfassung von Beeinträchtigungen bestehender Veloroutenabschnitte durch Belagswellen oder tiefliegende Schachtdeckel etwa wurde für das ganze Stadtgebiet abgeschlossen. Massnahmen wurden v.a. im Kreis 2 und zum Teil in den Kreisen 7 und 8 umgesetzt. Die Sanierung weiterer Stellen wurde bereits ausgelöst und kann mit Beginn der Bausaison 2012 erfolgen.
Fuss- und Veloroutenplaner für die Stadt Zürich
Auf direktem Weg oder lieber mit attraktivem Umweg?
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Der Online-Routenplaner ist neu Bestandteil des Internetstadtplans der Stadt Zürich und ist abrufbar unter folgendem Link:
www.stadt-zuerich.ch/routenplaner
Er führt nebst dem direkten auch über attraktive Wege zum Ziel. Durch die Integration in den Internetstadtplan können Sehenswürdigkeiten, Kinos, Restaurants und sogar Tramhaltestellen als Start- oder Endpunkte gewählt werden.
Die Routenempfehlungen sind detailgetreu. Bei den Fussrouten werden Zebrastreifen und Personenunterführungen für die Berechnung der direkten Route berücksichtigt. Fusswege entlang von Parkanlagen und Gewässern werden als attraktive Routen angezeigt. Bei den vorgeschlagenen direkten Velorouten ist die voraussichtliche Fahrzeit unter Berücksichtigung der Steigung massgebend. Als attraktive Routen werden solche angezeigt, die abseits der stark und schnell befahrenen Hauptverkehrsachsen verlaufen. Insgesamt dauern attraktive Routen jedoch kaum länger als die direkten.
Der Routenplaner ist unter der Leitung des Tiefbauamts in enger Zusammenarbeit mit Geomatik + Vermessung sowie Grün Stadt Zürich entstanden und wird noch weiter ausgebaut. Seit Mai 2011 ist im AppStore die entsprechende Applikation «ZüriPlan» für den mobilen Gebrauch kostenlos zum Herunterladen bereit. Für Rückmeldungen von Anwenderinnen und Anwendern steht die E-Mail-Adresse mobilitaet@zuerich.ch und ein Kontaktformular direkt auf dem Stadtplan zur Verfügung.
Veloroutennetz
Lücken im Routennetz schliessen
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Eigentrassierte oder auf verkehrsarmen Strassen verlaufende Hauptrouten bilden das sichtbare Rückgrat im Zürcher Veloroutennetz. Die Schliessung von Lücken in diesem Routennetz hat Priorität. Wichtige Velomassnahmen sind bereits in Projektierung und sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden, so etwa beim Bellevue / Opernhausplatz (2012), an der Birmensdorferstrasse (2012), am Escher-Wyss-Platz (2011) oder auf der Hardbrücke (2012).
Dem Routennetz ein Gesicht geben
Das Tiefbauamt und die Dienstabteilung Verkehr der Polizei optimieren und verdeutlichen zusammen die bestehenden Routen. Zusätzliche Markierungen und Belagseinfärbungen sollen Velofahrende unterstützen sowie Sicherheit vermitteln und auch den Autolenkenden zeigen, dass und wo mit Velos zu rechnen ist. Bereits sind an einigen wichtigen Verkehrsknoten Belagseinfärbungen realisiert worden.
Spazierfahrten
Erkunden Sie die Stadt Zürich mit dem Velo! Von Mai bis September 2007 erschienen drei Pläne mit spannenden Velo-Spazierfahrten durch verschiedene Quartiere von Zürich. Mit dem Rad entdecken Sie Zürich aus einer anderen Perspektive.
Plan mit Fahrt durch Oerlikon, Seebach und Affoltern
Spazierfahrt durch Oerlikon, Seebach und Affoltern
Der eineinhalbstündige Rundgang startet beim Bahnhof Oerlikon, führt nach Seebach, das bereits 1212 erstmal in einer Urkunde erwähnt wurde und weiter zum Katzenbach. Entlang dem Wasserlauf fährt man bis zum Katzensee und erfährt mit Verwunderung, dass der Name nichts mit Katzen zu tun hat, sondern von einem Alemannen namens Hato stammt. Dann geht es radelnd zum malerischen Kleinod Unter-Affoltern, weiter zum rasch wachsenden Neu-Affoltern und dann zurück nach Neu-Oerlikon. Es lohnt sich, immer wieder abzusteigen und die Stadtentwicklung im aufstrebenden Norden Zürichs mit all ihren verschiedenen Facetten anzuschauen.
Dauer der Spazierfahrt: etwa 1 Stunde 30 Minuten
Download oder bestellen können Sie den Plan hier.
Plan mit Fahrt durch Wiedikon, Aussersihl und Zürich-West
Spazierfahrt durch Wiedikon, Aussersihl und Zürich West
Der erste Plan mit einer Velospazierfahrt führt von der Werdstrasse durch den Kreis 4 vorbei an der Missiona Cattolica und am Schlachthof über die Duttweilerbrücke weiter nach Zürich-West. Von da geht es über die Limmat zum Hauptbahnhof und zurück zum Ausgangspunkt. Auf der gut einstündigen Tour erfährt man spannende Geschichten aus den Quartieren Wiedikon, Aussersihl und Zürich-West. Mit dem Plan wird gezeigt, wie Zürich im Laufe des 19. Jahrhunderts zur Grossstadt gewachsen ist.
Es lohnt sich, in die Pedale zu treten und die Zeugen dieser Entwicklung zu entdecken. Auf der Duttweilerbrücke kommen Schienenromantiker und Industrie-Interessierte voll auf ihre Kosten.
Dauer der Spazierfahrt: etwa 1 Stunde 30 Minuten
Download und bestellen können Sie den Plan hier.
Plan mit Fahrt durch Altstetten und Albisrieden
Spazierfahrt durch Altstetten und Albisrieden
Albisrieden und Altstetten waren einst bäuerliche Gemeinden an der Peripherie von Zürich. Während Altstetten sich Mitte des 19. Jahrhunderts mit der ersten Eisenbahn schlagartig entwickelte, blieb Albisrieden noch lange ein kleines Dörfchen abseits der grossen Verkehrsachsen. Der vorliegende Plan zeigt Spuren dieser Geschichte und wie unterschiedlich die beiden Quartiere heute teilweise noch sind. So führt die Fahrt durch den Friedhof zu den Wohnsiedlungen am Fusse des Uetlibergs, dann unter den Bahngeleisen hindurch zu Industrie, Autobahn und Kläranlage, von dort an die Limmat und über die Europabrücke zurück ins Stadtleben. Man entdeckt dabei Erstaunliches. Zum Beispiel «Im Kratz», wo Zürich noch ganz dörflich anmutet, oder in Altstetten-Juch, wo sich die Gegensätze förmlich anziehen. Denn in all diesen Ecken ruht ein verborgenes, aber nicht weniger charmantes Gesicht von Zürich.
Dauer der Spazierfahrt: etwa 1 Stunde 30 Minuten
Download und bestellen können Sie den Plan hier.
Plan Velostadt Zürich 2004
Bereits drei Jahre vor den Spazierfahrten entstanden fünf Routenvorschläge mit Illustrationen von Mike Van Audenhove.

