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Ausbau Bahnhof Hardbrücke

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Ansicht von Südost mit Primetower (Visualisierung: © raumgleiter, Zürich)

Der Bahnhof Hardbrücke ist die bedeutendste Eingangspforte und zugleich der wichtigste Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs des Quartiers Zürich-West. Die dynamische Entwicklung des Quartiers und der geplante Ausbau der Traminfrastruktur über die Hardbrücke verursachen eine starke Zunahme der Personenströme beim Bahnhof.
Künftig werden 80'000 bis 90'000 Personen täglich den Bahnhof Hardbrücke nutzen, was ihn zu einem der sieben meistfrequentierten Bahnhöfe der Schweiz macht. Die Kapazitäten der vorhandenen Infrastruktur reichen nicht mehr aus, um die grosse Menge an Personen effizient und sicher abwickeln zu können. Zudem entsprechen Architektur und Ausstrahlung nicht der Funktion, der Lage und der Bedeutung von Zürich-West.


Studienauftrag

Zur Erlangung einer hochwertigen Gesamtlösung eines funktional überzeugenden, sicheren und attraktiven Bahnhofs hat das Tiefbauamt im Namen der Stadt Zürich und in Zusammenarbeit mit dem ZVV, den SBB und der Vereinigung Grundeigentümer Zürich-West einen öffentlichen Studienauftrag im selektiven Verfahren durchgeführt. 24 Teams hatten sich zur Teilnahme am Studienauftrag beworben. Aus fünf zugelassenen Teams hat das Beurteilungsgremium am 24. Und 31. Mai 2011 das Siegerprojekt gekürt.


Eingereichte Projekte

Projektname Projektteams
«Quadra» KCAP GmbH, Zürich

 

Schlaich Bergermann und Partner-SBP GmbH, Stuttgart

  Transitec AG, Bern
   
«Change» Anette Gigon / Mike Guyer Architekten, Zürich
  Walt + Galmarini AG, Zürich
  Ernst Basler + Partner AG, Zürich
   
«Südost» Valerio Olgiati, Flims
  Conzett Bronzini Gartmann AG, Chur
  Kontextplan AG, Solothurn
   
«Tofteryd» EM2N Architekten AG, Zürich
  Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich
  Buchhofer Barbe AG, Zürich
   
«True Grid» Dürig AG, Zürich
  Pöyry Infra AG, Zürich
  Klaus Zweibrücken, Zürich

Siegerprojekt

Das Siegerprojekt «Change» nimmt vertraute Bilder zeitgemässer Umsteigebahnhöfe auf und überzeugt sowohl in funktionaler als auch in betrieblicher Hinsicht. Der Raum unter der Brücke vom Escher-Wyss-Platz bis zum Bahnhof Hardbrücke wird als städtischer Boulevard verstanden. Als Abschluss dieser Achse und als gut sichtbarer Zugang steht das Bahnhofsgebäude mit einer grosszügig dimensionierten Eingangshalle. Neben Treppen, Rolltreppen und Liften werden darin Informationsanzeigen, Verkaufsstellen und Shops untergebracht.

Auf halber Höhe befindet sich ein galerieartiges Zwischengeschoss, wo die Brückenseite gewechselt werden kann. Das Bahnhofsgebäude wächst beidseits zur Brückenebene empor und schliesst an zwei Plattformen an, die als eigentliche Verteilebenen zu den Perrons funktionieren und wo sich gleichzeitig auch die Bus- und Tramhaltestellen befinden.

Der heutige Hauptzugang wird aufgehoben und die teilweise vorhandenen Raumflächen im Untergeschoss für eine Velostation umgenutzt. Gut positionierte Kommerzflächen runden das Gesamtbild ab. Die zurückhaltende Architektur lässt die neue Identität des Bahnhofs noch offen. Die grosse Stärke liegt eindeutig in den funktionalen und betrieblichen Abläufen. Die Führung der Personenströme ist durchdacht und die Orientierung einfach.


Visualisierungen



Modellbilder



Bericht Beurteilungsgremium


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Weitere Informationen

Kontakt

Tiefbauamt

Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich

Lageplan: Tiefbauamt, Werdmühleplatz 3

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Fahrplan nach Zürich, Bahnhofstrasse/HB


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Projektleiter Gebietsmanagement
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