Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Neugestaltung Sechseläutenplatz
Der bekannte Sechseläutenplatz soll komplett neu gestaltet werden. Neu soll mit 16 000 Quadratmetern der grösste innerstädtische Platz der Schweiz entstehen. Er wird dem Raum Bellevue einen unverwechselbaren Charakter verleihen. Die Stimmberechtigen können sich im September 2012 zum Projekt äussern.
Die Eröffnung des Parkhauses «Opéra» erlaubte es, im näheren Umkreis des Bellevues oberirdische durch unterirdische Parkplätze zu ersetzen und den Sechseläutenplatz bis zum Opernhaus zu erweitern. Die Innenstadt wird dadurch für Fussgängerinnen und Fussgänger aufgewertet und Zürich erhält an zentraler Lage einen Platz mit internationaler Ausstrahlung.
Ein repräsentativer Stadtraum
Bei der Gestaltung stehen drei Grundprinzipien im Vordergrund: die optische Öffnung des Platzes, die Begrünung und die flexible Nutzung. Die Oberfläche des Platzes wird grösstenteils aus Valser-Quarzit bestehen. Verschiedene Elemente prägen den Platz: Bauminseln werden Schatten spenden und den Platz begrünen, Sitzelemente und ein Wasserspiel werden aus dem Sechseläutenplatz einen grosszügigen, ästhetisch überzeugenden Stadtplatz machen.
Den Hauptnutzern des Platzes – hier stehen vor allem das Sechseläuten und der Zirkus Knie im Vordergrund – wird bei der Gestaltung Rechnung getragen. Auf das zentral gelegene «Feuerzentrum» aus Stahlplatten wird künftig der «Böögg» zu stehen kommen. Für den Zirkus gibt es bereits verschiedene fixe Verankerungen. Doch der Sechseläutenplatz soll in Zukunft vor allem auch von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Während mindestens 180 Tagen des Jahres wird der Platz frei von Veranstaltungen sein und steht dann allen als Raum zum Flanieren und Verweilen offen. Im Sommerhalbjahr bleibt der Platz an mindestens 120 Tagen frei. Veranstaltungen finden auf der Fläche der ehemaligen Wiese statt. Der ehemalige Theaterplatz vor dem Opernhaus dient auch in Zukunft als Verbindung zum See und bleibt immer offen.
Parkhauses Opéra
Verantwortlich für den Bau und Betrieb des neuen Parkhauses ist die Parkhaus Opéra AG, ein Konsortium der Hardturm AG und der AMAG. Das Parkhaus bietet auf zwei Parkgeschossen 299 Parkplätze an. An der Oberfläche werden drei Pavillons mit den Aufgängen sichtbar sein, in einem dieser Pavillons wird es ein Boulevard-Café geben. Die Zufahrt zum Parkhaus erfolgt über die Falken- und Schillerstrasse.
Baubeginn des Parkhauses war im Sommer 2009, archäologische Rettungsgrabungen verzögerten die Bauarbeiten jedoch um gut neun Monate. Im Frühjahr 2010 waren unter dem Theaterplatz Überreste mehrerer Siedlungsphasen von Pfahlbaudörfern zum Vorschein gekommen. Anfang 2011 nahm die Parkhaus Opéra AG die Bauarbeiten wieder auf, die Eröffnung des Parkhauses erfolgte im Mai 2012.
Zürich erhält einen neuen Platz
An die Realisierung des Parkhauses wird sich die Neugestaltung des Sechseläutenplatzes anschliessen. Der Beginn der Bauarbeiten war auf Anfang 2012 geplant. Aufgrund eines Behördenreferendums entscheiden die Stimmberechtigten im September 2012 über den Projektkredit. Die Kosten für die Neugestaltung betragen 17,2 Millionen Schweizer Franken. 10,25 Millionen kosten die Erneuerung der Platz- und Strassenentwässerung sowie die Sanierung der Werkleitungen und des Oberbaus der umliegenden Strassen.


