Navigation - Tiefbau- und Entsorgungsdepartement




Hochwasserschutz Stadt Zürich

Seite vorlesen

Häufiger als Sie denken

Sihl und Limmat können statistisch gesehen etwa einmal alle 100 Jahre über die Ufer treten. Letztmals geschah dies im Jahr 1910. Häufiger geht Hochwassergefahr von den städtischen Bächen aus, insbesondere von den Bächen an Adlisberg, Zürichberg, Hönggerberg und Uetliberg.


1910: Überschwemmung in Zürich Altstetten. (Bild: AWEL)

1910: Überschwemmung in Zürich Altstetten. (Bild: AWEL)


Enormes Schadenpotenzial

Seit dem ausserordentlichen Hochwasser im Jahr 1910 ist in der Stadt Zürich viel gebaut worden. Das Sachschadenpotenzial wird heute auf drei bis fünf Milliarden Franken geschätzt. Hinzu kämen Kosten und Umtriebe durch Betriebsstörungen und -unterbrüche und den Ausfall oder die Zerstörung der Infrastruktur (Verkehr, Energie, Telekommunikation usw.). Zusätzlich sind auch Personen gefährdet, die sich in Untergeschossen aufhalten.


Natürlicher Schwemmkegel der Sihl in der Stadt Zürich. (Bild: AWEL)

Natürlicher Schwemmkegel der Sihl in der Stadt Zürich. (Bild: AWEL)


2005: Wetterglück gehabt

Die Stadt Zürich entging im Jahr 2005 nur knapp grossen Hochwasserschäden: Wäre damals das Niederschlagszentrum statt im Berner Oberland über dem Sihl-Einzugsgebiet gelegen, dann hätte die Sihl grosse Teile der Stadt Zürich überschwemmt. Weil hohe Sachwerte und die Infrastruktur oftmals im Untergrund liegen, wären selbst bei einer geringen Wassertiefe hohe Schäden entstanden.


Wetterglück gehabt: Sihl-Hochwasser im Jahr 2005 beim Hauptbahnhof Zürich. (Bild: AWEL)

Wetterglück gehabt: Sihl-Hochwasser im Jahr 2005 beim Hauptbahnhof Zürich. (Bild: AWEL)


Langfristiger Hochwasserschutz

Nach den Hochwasserereignissen im Jahr 2005 baute der Kanton Zürich ein Hochwassermanagement für Sihl, Limmat und Zürichsee auf und setzte Sofortmassnahmen um. Im Jahr 2007 initiierte der Kanton zudem ein Projekt zur Verbesserung des langfristigen Sihl-Hochwasserschutzes. Im Projekt «Hochwasserschutz Zürich» ist auch die Stadt vertreten. Sie entwickelte für die Umsetzung der Erkenntnisse aus der Gefahrenkarte Hochwasser ein integrales Konzept: Es stimmt die erforderlichen Massnahmen in den Bereichen Raumplanung, Baurecht, Notfallplanung und baulicher Hochwasserschutz aufeinander ab. Für die Koordination der Umsetzung in der Stadt Zürich ist das Tiefbauamt zuständig.


Seite drucken    nach oben


Weitere Informationen

Kontakt

Stadt Zürich
Tiefbauamt

Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich

Lageplan: Tiefbauamt, Werdmühleplatz 3

Plan vergrössern
Fahrplan nach Zürich, Bahnhofstrasse/HB


Ansprechpersonen

Nicole Hensel

Tel. 044 412 47 39
Fax 044 212 07 37

Kontaktformular