Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Antworten auf die häufigsten Fragen aus dem Tiefbauamt
Was macht das Tiefbauamt?
Das Tiefbauamt ist verantwortlich für die Planung, Gestaltung und Erhaltung des öffentlichen Raums sowie für eine zukunftsgerichtete Mobilität und Verkehrsplanung. Es sorgt für eine einwandfreie bauliche Infrastruktur und realisiert Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Tiefbauamt beschäftigt rund 300 Mitarbeitende, davon 17 Lernende und Praktikantinnen und Praktikanten. Rund ein Drittel der Mitarbeitenden ist in den vier Werkhöfen beschäftigt, welche für die reibungslose Reparatur des Strassennetzes zuständig sind.
Organisation
Weshalb baut die Stadt so viel?
Um die hohe Qualität der städtischen Infrastruktur zu erhalten, müssen Werkleitungen für Strom, Wasser und Abwasser erneuert werden. Es existieren in der Stadt noch einige Kanäle, die 100 Jahre alt sind, diese müssen ersetzt werden. All dies geht natürlich nur mit Baustellen. In der Stadt müssen Infrastruktur und Verkehr auch während Bauarbeiten aufrecht erhalten werden. Und nicht nur die Stadt baut im Strassenraum. Es gibt auch private, kantonale und eidgenössische Baustellen. Rund 400 Bauvorhaben mit einem Kreditvolumen von rund 200 Millionen Franken (inkl. Werke) werden Jahr für Jahr vom Tiefbauamt, geplant, projektiert oder unter seiner Leitung realisiert: Strassen, Fusswege, Brücken, Tunnels, Tramgleise, Promenaden und Ufermauern, aber auch Kanäle und Werkleitungen für die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser sowie für die Abwasserentsorgung, ferner Netzwerke für Telefon- und Internetverbindungen.
Bauen
Wie koordiniert die Stadt die Baustellen?
Das Tiefbauamt koordiniert die Bauvorhaben und sorgt dafür, dass das Tramgleis, der Abwasserkanal und die Strasse im selben Zug erneuert werden. Rund 90 Prozent der Tiefbauten aller städtischen Werke werden mit einem weiteren Projekt gekoppelt. Daraus resultieren weniger Immissionen und Verkehrsbehinderungen. Bei den Kurzbaustellen von 1 - 3 Tagen handelt es sich zumeist um private Telekomunternehmen, die nicht koordinierbar sind.
Wo erfahre ich mehr über die Baustelle vor meinem Haus?
Baustellen vom Tiefbauamt sind klar durch die grossen magentafarbigen Informationstafeln erkennbar. Darauf finden Sie die Informationen zur Baustelle. Bei grösseren Bauarbeiten erhalten die Anwohnenden ein oder mehrere Rundschreiben mit Informationen über das Bauprojekt sowie der Angabe von Ansprechpersonen. Haben sie zusätzliche Fragen, können Sie sich auch an unsere Gebietsmanager wenden:
Was tut die Stadt für Velofahrende?
Etwa 340 Kilometer Radrouten bietet die Stadt Zürich, davon sind 150 Kilometer ausgeschildert. Wichtig sind zudem die verkehrsarmen Quartierstrassen mit Tempo 30, die für den Veloverkehr enorm wichtig sind, da sie Durchlässigkeit schaffen.
Im Jahr 2000 wurden 7.3 % aller Wege innerhalb der Stadt mit dem Velo zurückgelegt. Die Stadt möchte diesen Anteil stetig steigern, 12 % sollen es 2010 sein. Radfahren wird zum selbstverständlichen Teil der alltäglichen städtischen Mobilität. Dazu wurden im Jahr 2004 geführte Velotouren durchgeführt und im 2007 wurde "Velostadt Zürich 2007" lanciert mit einer Velobroschüre und diversen Velospazierfahrten.
Die Stadt ist «durchdrungen» von einem dichten Netz empfohlener Velorouten. Diese sind ersichtlich im Multimobilstadtplan «MAP Zürich». Das gesamte geplante und im Richtplan festgesetzte Veloroutennetz ist nach Schwachstellen und Lücken durchsucht worden, welche nun gezielt geschlossen werden. Das Ziel ist, dass damit möglichst viele Routen komplett durchgängig werden und die Velofahrenden in der gesamten Stadt optimale Verhältnisse vorfinden.
Von den empfohlenen Velorouten können nicht alle mit Wegweisern signalisiert werden. Es wird jedoch ein signalisiertes Routennetz angestrebt, welches die übergeordneten Fahrziele abdeckt und nicht ortskundigen Velofahrenden eine einfache Orientierung durch Zürichs Strassen erlaubt. Seit 2002 konnten rund 120 km Velorouten einheitlich signalisiert werden. Dieses Netz wird etappenweise erweitert, im Sommer 2007 kommen rund 30 weitere Kilometer hinzu.
Weshalb wird vor allem im Sommer gebaut?
Gewisse Arbeiten können bei tiefen Temperaturen nicht ausgeführt werden. Deshalb besteht zwischen Dezember und Februar eine eingeschränkte Bautätigkeit. Nur kleine Arbeiten werden durchgeführt, z.B. Schlaglöcher und Risse repariert die wegen Kälte und Salz entstehen. Wegen der tiefen Temperaturen muss kalt repariert werden, was nicht sehr lange hält (ca. 3 Monate). Diese provisorischen Arbeiten müssen dann in den wärmeren Monaten nochmals defnitiv repariert werden.
Im Sommer werden viele Arbeiten vor allem während der Sommerferien durchgeführt. In dieser Zeit hat es weniger Verkehr.
Wie informiert das Tiefbauamt über Baustellen?
Bauarbeiten finden eher Verständnis, wenn die Betroffenen über deren Zweck und Zeitplan gut im Bild ist. Darauf legen wir grossen Wert. Wir informieren via Medien, mit Rundschreiben an die Anwohnerinnen und Anwohner und mit magentafarbigen Plakaten bei der Baustelle. Wir unterhalten eine Internetseite mit Informationen über alle aktuellen Planungen, Bauprojekte und Baustellen auf öffentlichem Grund. Und über Google Earth lassen sich die grösseren Baustellen gewissermassen «anfliegen». Haben sie trotzdem Fragen, können Sie sich auch an unsere Gebietsmanager wenden:
Was macht das Tiefbauamt für den öffentlichen Raum?
Die Projektleitung liegt immer beim Tiefbauamt: Das Tiefbauamt koordiniert und überwacht die zahlreichen Arbeitsschritte vom Planen bis zum Bauen. Es verhandelt mit zahlreichen Partnern, arbeitet Terminpläne aus, erstellt Risikoanalysen und Kostenvoranschläge, holt Bewilligungen ein, bestellt Expertisen, veranlasst das Controlling und überwacht die Finanzen. Das Tiefbauamt sucht das Gespräch mit Quartiervereinen, Gewerbe- und Verkehrsverbänden, damit die Anliegen aller Betroffenen berücksichtigt werden können. Der Rechtsdienst arbeitet Verträge aus und begleitet die Bauprojekte in juristischer Hinsicht.
Öffentlicher Raum
Wieviele Baustellen gibt es pro Jahr?
Rund 400 Bauvorhaben mit einem Kreditvolumen von rund 200 Millionen Franken (inkl. Werke) werden Jahr für Jahr vom Tiefbauamt geplant, projektiert oder unter seiner Leitung realisiert: Strassen, Fusswege, Brücken, Tunnels, Tramgleise, Promenaden und Ufermauern, aber auch Kanäle und Werkleitungen für die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser sowie für die Abwasserentsorgung, ferner Netzwerke für Telefon- und Internetverbindungen. Bauwerke im und am Boden sind unsere Spezialität.
Wohin wende ich mich bei Anliegen die den öffentlichen Grund betreffen?
Die Gebietsmanger der Werterhaltung sind für die Erhaltung der Fahrbahnen sowie der Fuss- und Radwege verantwortlich. Sie haben die Oberaufsicht über Bauvorhaben im öffentlichen Grund und sind für die rechtzeitige Information der Bevölkerung zuständig. Bei Anliegen und Fragen, die den öffentlichen Grund betreffen, sind diese Gebietsmanger Ihre Ansprechpersonen:
Gebietsmanager

