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Nacht- und Krisenbegleitung
Gemeinsam mit dem Pflegepersonal unterstützen die Freiwilligen der Nacht- und Krisenbegleitung schwerkranke, unruhige oder ängstliche Patientinnen und Patienten, indem sie die Nacht zwischen 21.30 und 05.30 Uhr bei ihnen verbringen.
Auch heute möchten die meisten Menschen ihre letzten Lebenstage zu Hause in der vertrauten Umgebung verbringen. Dieser Wunsch geht längst nicht immer in Erfüllung. Gemäss Erhebungen von 1999 sterben in der Stadt Zürich 19% der Menschen zu Hause. Rund 71% befinden sich bei ihrem Tod im Spital, im Alters- oder Pflegeheim.
Dass Kranksein und Sterben auch im Spital ein würdiger Lebensabschluss sein kann, ist eines der Anliegen der Seelsorge. In Zusammenarbeit mit Ärzten, Ärztinnen und Pflegenden setzen wir uns ein, damit Patientinnen und Patienten in der letzten Lebensphase zusammen mit ihren Angehörigen auch im Stadtspital Triemli den für sie richtigen Weg suchen und finden können.
Seit 1995 besteht im Bereich Seelsorge eine Gruppe von rund 50 Freiwilligen (Frewilligendienste im Triemli). Sie sind bereit, zweimal im Monat eine Nacht bei Patientinnen oder Patienten zu verbringen und ihnen durch ihre Anwesenheit etwas Geborgenheit und Erleichterung zu bringen. Oft können so auch Angehörige entlastet werden. In Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst werden sie von der Seelsorge ausgebildet und begleitet.
Wenn Sie für sich oder Ihre Angehörigen für die kommende Nacht eine solche Begleitung wünschen, sollten Sie das Pflegepersonal möglichst noch vor 16.00 Uhr darum bitten.

