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Kardiologische Überwachungsstation
Die kardiologische Überwachungs- und Abklärungsstation des Triemlispitals wurde 1992 gegründet, um Herz-Kreislaufpatienten und -patientinnen eine ihren speziellen Problemen angepasste Betreuung und Überwachung zu bieten. Es war die erste Station dieser Art in der Schweiz.
Die Station verfügt über 15 Betten, wovon 11 mit Monitorüberwachung ausgestattet sind. Die Monitore gewährleisten eine kontinuierliche Überwachung der wichtigsten Körperfunktionen (Blutdruck und Puls, Herzrhythmus, Gasaustauch in den Lungen).
Die Mehrzahl der auf der medizinischen Überwachungsstation arbeitenden Pflegefachpersonen haben eine Zusatzausbildung in Intensiv-, Notfall- oder Anästhesiepflege.
PatientInnen und ihre Erkrankungen
Die kardiologische Überwachungs- und Abklärungsstation betreut sowohl ambulante (Entlassung gleichentags) und stationäre Patientinnen und Patienten. Im Jahr 2008 wurden 2060 Personen, davon 490 Notfälle mit akutem Herzinfarkt, auf der Station behandelt.
Das Spektrum auf der Station umfasst folgende Krankheitsbilder:
- PatientInnen mit Angina Pectoris oder Herzinfarkt,
zur Herzkatheteruntersuchung, Ballondilatation und Stenteinlage.
- PatientInnen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Dabei sind die eingesetzen Therapien vielfältig:
Elektrokonversion bei Vorhofflimmern, Implantation von Schrittmacher oder ICD (interner Defibrillator), interventionelle Rhythmusdiagnostik und Therapie mittels Radiofrequenzablation (Verödung von krankhaftem Reizleitungsgewebe).
- PatientInnen mit Herzklappenerkrankungen, zur Abklärung in Hinblick auf eine mögliche Operation (Klappenersatz oder -rekonstruktion).
- PatientInnen mit Defekten ("Löcher") in den Herzscheidewänden, zum Verschluss mittels "Schirmchen".
- PatientInnen mit Verengungen der Halsschlagadern, nach Hirnschlag und zur Behandlung mittels Stent.
- PatientInnen mit krankhaft verdicktem Herzmuskel, zur Behandlung mittels Herzkatheter und "Alkoholablation".

