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Frakturrisiko
Bei der Entscheidung, welche optimalen
Massnahmen bei erhöhtem Osteoporose-Frakturrisiko zu treffen sind, ist
die Bestimmung des individuellen Frakturrisikos von grosser Wichtigkeit.
Zur
Bestimmung des individuellen Frakturrisikos bestehen verschiedene
Risiko-Scores (zugeteilte Punktezahlen), die es erlauben eine
Grobabschätzung des Risikos durchzuführen. Aufgrund umfangreicher
Studiendaten wird das Risiko separat für Wirbelfrakturen und für so
genannte periphere Frakturen (z.B. Oberarm-, Unterarmbruch) bestimmt.
Dieses Risiko ist stark altersabhängig.
Die Bestimmung des absoluten
Frakturrisikos erlaubt es die geeigneten Massnahmen - seien sie
medikamentös oder nicht-medikamentös - rechtzeitig einzuleiten.
Berechnungstabelle
Mit der nachfolgenden Tabelle (veröffentlicht von einer holländischen Forschungsgruppe), lässt sich das absolute Frakturrisiko einfach bestimmen.
Das "Fracture Risk Tool" der WHO
Das von der WHO entwickelte computerbasierte Assessment Tool steht online zur Verfügung.
"WHO Fracture Risk Assessment Tool"
Positionspapier
Europäische Richtlinien zu Diagnostik und Management von Osteporose bei bei Frauen nach der Menopause.

