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Die Weichen für die Zukunft haben wir nach fünf Grundsätzen gestellt.
Das neue Liniennetz-Konzept basiert im Wesentlichen auf fünf kundenorientierten und wirtschaftlichen Grundsätzen.
Grundsatz 1:
Möglichst viele Fahrgäste sollen ihr Ziel schnell und ohne umsteigen erreichen.
Grundsatz 2:
Jedes Quartier braucht eine direkte Verbindung zum Stadtzentrum. Für die Weiterfahrt in ein anderes Quartier sollen die Fahrgäste nur einmal umsteigen müssen. Zu diesem Zweck werden in Zukunft alle Linien so geführt, dass sie mindestens zwei der vier wichtigsten Knotenpunkte der Stadt passieren. Diese Knotenpunkte sind Bellevue, Paradeplatz, Stauffacher und Hauptbahnhof - Central. Aus diesem Grund soll auch die Forchbahn nicht mehr am Stadelhofen wenden, sondern über das Limmatquai bis zum Hauptbahnhof geführt werden. Und erst dort wenden. So kann sie direkten Anschluss an den Fernverkehr bieten.
Grundsatz 3:
Die neuen Entwicklungsgebiete der Stadt sollen mit Hilfe neuer Tramlinien direkt miteinander verbunden werden, damit die Fahrgäste ohne Umweg über das Zentrum direkt vom Norden nach Westen oder Süden reisen können. Als Korridor für diese neue, attraktive Direktverbindung kommt nur die Rosengartenstrasse - Hardbrücke in Frage.
Grundsatz 4:
Das Zürcher Tramnetz soll noch besser auf die Zürcher S-Bahn abgestimmt werden. Der S-Bahnhof «Hardbrücke» zum Beispiel ist noch nicht optimal erschlossen. Hier braucht es in Zukunft Anschluss ans Tram.
Grundsatz 5:
Das Tramnetz soll die Stadt mit der Agglomeration verbinden. Und umgekehrt. In das neue Konzept wird auch die Glattalbahn einbezogen.
Damit das künftige Linienkonzept diese fünf Grundsätze auch erfüllen kann, müssen einige neue Tramstrecken gebaut werden.

