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Bitte einsteigen: Es geht ins Zürich von morgen.
Schauen wir einige Jahre zurück: Wo früher das Tramdepot Tiefenbrunnen stand, befindet sich heute eine moderne Siedlung. Aus leer stehenden Fabriken wurden Ateliers und Geschäfte. Aus Autostrassen Fussgängerzonen. In Oerlikon sind neue Parkanlagen, Wohnungen und Arbeitsplätze entstanden. In Zürich-West bietet der Schiffbau einen neuen kulturellen Anziehungspunkt. Am Hönggerberg wurde der ETH-Standort markant erweitert.
Wo immer in Zürich neue Lebens- und Arbeitsräume entstanden sind, wurde auch der öffentliche Verkehr ausgebaut. Die VBZ Züri-Linie transportiert heute über 40% mehr Fahrgäste als noch vor 25 Jahren. Gemäss der anerkannten Mercer-Studie ist Zürich die Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt. Diese Lebensqualität soll nicht auf der Strecke bleiben, wenn die Stadt weiter wächst.
Zürich muss den Verkehr auf engstem Raum bewältigen. All dies bringt grosse Lärm- und Umweltbelastungen mit sich. Die Mobilitätsstrategie der Stadt Zürich setzt sich deshalb zum Ziel, das zusätzliche Wachstum mit dem öffentlichen Verkehr zu bewältigen.
Unabhängige Studien prognostizieren, dass Zürich am stärksten im Norden, Westen und Süden wachsen wird. Dort, wo sich die Stadt mit grosser Dynamik entwickelt, muss der öffentliche Verkehr mit neuen Angeboten präsent sein. Denn wo die VBZ fahren, lebt Zürich. Und dort kommen auch die Investoren hin.
Aber nicht nur die Stadt Zürich wächst. Auch in den umliegenden Gemeinden werden die Zahlen der Arbeitsplätze und der Einwohner weiter ansteigen. Darum muss der öffentliche Verkehr der Zukunft noch bessere Verbindungen über die Stadtgrenze hinaus ermöglichen, etwa durch eine genauere Abstimmung von Tram und Bus auf die S-Bahn.
Wir haben unser Liniennetz kritisch überprüft und auf die Entwicklung der Stadt Zürich und der angrenzenden Agglomerationsgemeinden der kommenden 20 Jahre ausgerichtet.

