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Fakten

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Verantwortung Die Federführung für die Projektierung der neuen Tramverbindung liegt bei den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich, die Ausführung wird durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich (TAZ) vorgenommen. Die Baubewilligung liegt noch nicht vor, Ende 2011 wurde das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingeleitet.
Rechtliche Grundlagen Rechtliche Grundlage für den Trambau ist das eidgenössische Eisenbahngesetz.
Kosten Die Gesamtkosten der Tramverbindung Hardbrücke werden gemäss den bisherigen Studien auf rund 100 Mio. Franken geschätzt. Hinzu kommen weitere Aufwendungen für Anpassungen am Bahnhof Hardbrücke. Für die Projektfinanzierung werden Bundesmittel aus dem Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr erwartet.
Politische Entscheidung Der politische Prozess startet Mitte 2012 mit der Beschaffung der nötigen Kredite beim Kanton und bei der Stadt.
Technische Informationen Die Linienführung (Hardplatz - Bhf. Hardbrücke - Knoten Pfingstweidstrasse - Escher-Wyss-Platz - Werdhölzli) ist so abgestimmt, dass verschiedene Optionen offen bleiben. Die Tramverbindung kann zu einem späteren Zeitpunkt nahtlos in die Tramtangente integriert werden. Zudem wird beim Knoten Pfingstweidstrasse für das Tram ein Linksabbieger eingebaut, dies aus Gründen der Betriebsstabilität.

Das Tram wird auf der Hardbrücke rittlings geführt, d.h. rechts und links auf den bisherigen Busspuren. Die Kapazität des Individualverkehrs wird somit nicht eingeschränkt. Da die Rampe beim Bahnhof Hardbrücke jedoch alleine für die Tramlinie gebraucht wird, wird der Individualverkehr von der Pfingstweidstrasse über die Geroldrampe auf die Brücke geführt, mit der Möglichkeit links abzubiegen. Dieser Knoten wird mit einer Verkehrsregelungsanlage kontrolliert.

Auf der neuen Tramlinie, die mit grosszügigen Haltestellen bestückt ist, verkehren Cobra-Trams und Trams der neuen Generation, welche in den nächsten Monaten bestellt werden, in den üblich hohen Frequenzen und der üblich hohen Qualität. Die Fahrbahn teilt das Tram bis zur Realisierung des Tram Rosengarten noch mit den Trolleybuslinien 33 und 72.
Terminplan Ende November 2010 wurde das Infrastrukturkonzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Der Bundesrat hat die Konzession per 02.03.2012 erteilt. Das Plangenehmigungsverfahren (Baubewilligung) wurde am 11. November 2011 eingeleitet. Das Bewilligungsverfahren dauert voraussichtlich 12 - 14 Monate, nach einer weiteren öffentlichen Auflage im Januar 2012 wird die Verfügung Ende 2012/Anfang 2013 erwartet. Der politische Prozess startet Mitte 2012 u.a. für die Beschaffung der nötigen Kredite. Es wird auf einen Baubeginn Anfang 2015 hingearbeitet. Die Umsetzung wird ca. 2 Jahre dauern, so dass die Linie auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2016 eröffnet werden kann.

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