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Fragen und Antworten
Wie funktioniert die Behandlung auf der Intensivstation?
Auf der Intensivstation behandeln wir Patientinnen und Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten und überwachen kontinuierlich Patienten in einer Risikosituation (zum Beispiel nach grösseren Operationen).
Welche Mittel kommen zum Einsatz?
Auf der Intensivstation ist es möglich, die Funktion kranker Organe durch moderne Medikamente und Hightech-Maschinen zu ersetzen. Zur Durchführung der Therapie versetzen unsere Fachkräfte die Patienten oft in ein künstliches Koma, damit sie weder unter Krankheit noch Therapiemassnahmen leiden. Die Atmung übernehmen und unterstützen die erprobten Beatmungsgeräte. Adrenalinderivate stärken die Funktion des Herzens und des Kreislaufes. Die Ernährung erfolgt durch spezielle Sonden oder mittels direkter Verabreichung in die Vene. Individuell dosierte Antibiotika begünstigt die Abwehr. Bei einem Nierenversagen kommt eventuell vorübergehend eine so genannte Blutwäsche (Dialyse) zur Anwendung.
Was nimmt der Patient wahr?
Durch den Einsatz von starken Beruhigungs- und Schmerzmitteln erleben die Patienten die Behandlung kaum mit. In schwierigen Situationen (Atemnot, starke Schmerzen) ist es auf der Intensivstation durch kontinuierliche Betreuung einfacher, Leiden zu lindern und zu verhindern als auf anderen Abteilungen.
Wer betreut die Patienten?
Unsere Krankenschwestern und Pfleger betreuen die Patienten rund um die Uhr und sind in der Regel nur für einen Patienten zuständig. So erreichen wir eine optimale Betreuung, bauen eine Beziehung auf und setzen die Kenntnisse und Erfahrungen direkt ein. Fünf Abteilungsärzte sowie der Leiter der Intensivstation sind 24 Stunden pro Tag im Einsatz
Wie informieren wir Sie?
Täglich erfolgt eine Information von Angehörigen. Bei Patienten, die länger auf der Intensivstation liegen, streben wir einmal wöchentlich in einem längeren Gespräch den Austausch von Informationen an und legen gemeinsam die Behandlungsstrategien fest. Zusätzlich ist es möglich, sich rund um die Uhr bei der zuständigen Pflegeperson über den Zustand des Patienten zu erkundigen (Telefon siehe Kontakt).
Welche Regeln gelten für den Besuch?
Ein Patientenbesuch auf der Intensivstation ist sowohl erwünscht als auch nötig um den Patienten in der schwierigen Situation Nähe und Liebe zu geben. Wegen der Menge an notwendigen pflegerischen und ärztlichen Massnahmen danken wir Ihnen für die Einhaltung der geregelten Besuchzeiten (14.00 bis 20.00 Uhr). Um Überforderung und Erschöpfung zu vermeiden, sind gleichzeitig maximal 2 Angehörige oder Freunde am Patientenbett erlaubt. Wir raten davon ab, Kinder auf die Intensivstation mitzunehmen.
Wie lange bleiben die Patienten auf der Intensivstation?
Die Länge des Aufenthalts ist sehr variabel, im Durchschnitt bleiben die Patienten 2 bis 3 Tage. Bei Überwachungpatienten handelt es sich oft um Stunden, schwer kranke Patienten bleiben unter Umständen auch Monate bei uns.
Wie ist die Prognose?
19 von 20 Patienten verlassen die Intensivstation in gebesserten Gesundheitszustand. Entgegen der allgemeinen Meinung kehren die meisten Patienten, die sich auf der Intensivstation befanden, nach dem Spitalaufenthalt wieder nach Hause zurück.
Zusammenarbeit
Die Abteilung arbeitet eng mit führenden öffentlichen Krankenhäusern des Kantons Zürich zusammen. Die Intensivstation bietet dem Patienten in lebensbedrohlichen Situationen die besten menschlichen und technologischen Möglichkeiten, um wieder zu genesen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht für uns dabei die Zusammenarbeit! Fragen sie ungehemmt und helfen sie uns, Ihre Angehörigen oder Freunde zu unterstützen!
Ansprechpersonen
Leiter Intensivstation
Dr. Christian Giambarba, Portrait
Pflegeleitung Intensivstation
Hilke Johannsen, Tel. 044 366 23 84
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