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Medienmitteilungen
Der Stadtrat von Zürich
17. März 2010
Wasserversorgung baut drei Trinkwasserkleinkraftwerke
Die Wasserversorgung nutzt das Gefälle zwischen den höheren und tieferen Druckzonen ihres Verteilnetzes für die Stromproduktion aus. Den daraus entstehenden «naturemade star»-Strom speist sie ins ewz-Netz ein.
Der Stadtrat hat für den Bau von drei Trinkwasserkleinkraftwerken Ausgaben von 1,53 Mio. Franken bewilligt. Im Seewasserwerk Moos kann die Wasserversorgung zufliessendes Quell-wasser und in den Reservoiren Strickhof und Glaubten Trinkwasser aus der höher gelegenen Hangzone turbinieren. Die Massnahme ist eine Folge der Zielvereinbarungen, die die Wasser-versorgung gestützt auf das kantonale Energiegesetz mit der Baudirektion abgeschlossen hat. Neben der Steigerung der Energieeffizienz strebt die Wasserversorgung auch an, die Potenziale zur Energierückgewinnung auszuschöpfen. Die drei Kleinkraftwerke sind ein Projekt, das diesem Ziel verpflichtet ist.
Die Wasserversorgung könnte für die drei Anlagen die
Förderbeiträge gemäss «kostendeckender Einspeisevergütung» (KEV)
des Bundes beanspruchen. Sie zieht es aber vor, den ökologischen
Mehrwert zu KEV-Konditionen dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich
(ewz) zur Nutzung in dessen Produkteportefeuille verfügbar zu
machen. Die Trinkwasserkleinkraftwerke werden pro Jahr rund eine
Gigawattstunde Strom nach dem Label «naturemade star» produzieren
und leisten somit einen wichtigen lokalen Beitrag auf dem Weg in
die 2000-Watt-Gesellschaft. Mit diesem Strom können 400
durchschnittliche Haushalte versorgt werden.
Thema: Umwelt
Organisationseinheit: Stadtrat

