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Publikationen & Broschüren
Persönlich-Kolumne: Gute Nachrichten vom ewz
Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich
Vorsteher Industrielle Betriebe Andres Türler
Seit Anfang September sind die Stromtarife in den Medien
omnipräsent, und der Ärger über Strompreiserhöhungen von bis zu 23
Prozent hat hohe Wellen geschlagen, nicht nur bei Privathaushalten,
sondern auch in der Wirtschaft. Dabei ging die gute Nachricht des
ewz vor lauter Negativschlagzeilen fast unter: Das
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich senkt seine Preise –
Strommarktliberalisierung hin oder her. Der Rabatt auf der
Stromrechnung wird ab 2009 nicht nur für drei Jahre verlängert,
sondern sogar auf 15 Prozent verdoppelt.
Dem ewz geht es finanziell gut, und davon profitiert die
Stadt Zürich. Dank eigenen Wasserkraftwerken und Beteiligungen an
Wasser- und Kernkraftwerken kann das ewz den Strom günstig
produzieren. Es erzeugt mehr Strom, als es für das
Versorgungsgebiet braucht und kann den Überschuss auf dem Markt
verkaufen. Als städtisches Unternehmen kann das ewz die Gewinne
seinen Kundinnen und Kunden weitergeben – über attraktive Preise.
Preisaufschläge für die Nutzung des Stromnetzes sind kein Thema.
Dass das ewz heute mit der kundenfreundlichen Preispolitik
gegen den Strom schwimmen kann, verdanken wir der Weitsicht unserer
Vorfahren, die vor über hundert Jahren – trotz massiver Widerstände
– die erste eigene Hochspannungsleitung von Graubünden nach Zürich
gebaut haben. Die damit verbundene Unabhängigkeit ist ein Grund,
dass das ewz heute noch auf eigenen Füssen steht und nicht zum
Spielball auf dem internationalen Strommarkt geworden ist.
Dank den eigenen Anlagen beeinflusst das ewz auch die
Qualität der Stromproduktion. Die Ökologisierung der Stromprodukte
wird gefördert und beschleunigt, indem der Anteil an Strom aus
Sonne, Wind und Biomasse kontinuierlich erhöht wird.
So profitiert beim ewz nicht nur die Kundschaft, sondern auch
die Umwelt!
Andres Türler,
Vorsteher Industrielle Betriebe

