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Hygiene und Sicherheit

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Wasserhahn

Sauberes Wasser ist zur Selbstverständlichkeit geworden.

Das Trinkwasser ist sicher!

Das Zürcher Trinkwasser kann auch im Fall einer weiteren Ausbreitung der Vogelgrippe ohne Bedenken genossen werden. Wasser ist als Medium zur Verbreitung und Infizierung mit Viren eher ungefährlich - ganz abgesehen von der grossen Verdünnung. Ausserdem werden Grippeviren, falls sie in das zur Trinkwasseraufbereitung benutzte Rohwasser gelangen sollten, während der Aufbereitung eliminiert.

Der Abwehr gegen Viren dienen in Zürich zwei Barrieren:

Das bei der Aufbereitung von Seewasser verwendete Ozon tötet Viren rasch und zuverlässig ab.

Die in Zürich bei allen Aufbereitungsprozessen verwendeten natürlichen Sandfilter (Seewasser, Grundwasseranreicherung) sind ausserordentlich wirksam bei der Absorption von Viren.



Sicherheitsvorkehrungen:
Die Wasserversorgung Zürich ist durch ein Sabotage- und Alarmkonzept auf mögliche Anschläge auf die Rohwassergewinnung gut vorbereitet.

Seewasserwerke:
Giftstoffe im Seewasser werden dank dem Multibarrierenprinzip bei der Seewasseraufbereitung nahezu vollständig abgefangen. Das Rohwasser wird durch Filter mit Aktivkohle und Sand sowie durch Ozonierung gereinigt. Auch die Verdünnung – es fliessen täglich bis 100 Mio. Liter Wasser durch die Aufbereitungsanlagen der beiden Seewasserwerke Lengg und Moos - trägt dazu bei, dass nach einem Giftanschlag das Trinkwasser für die Konsumentinnen und Konsumenten nicht betroffen wäre. Im Seewasserwerk Lengg kontrollieren Forellen zusätzlich die Qualität. In der Fischtestanlage schwimmen Forellen gegen den Trinkwasserstrom und reagieren empfindlich auf fremdartige Stoffe. Im Fall einer Vergiftung lösen sie einen elektronischen Alarm aus. Zudem messen moderne Analyse-Automaten online die Wasserqualität bei den Werkeingänge und den Werkausgänge.

Grundwasserwerk:
Im Grundwasserwerk Hardhof überwachen Daphnien in speziellen Biotestanlagen kontinuierlich das Trinkwasser. Sie reagieren sofort auf Verunreinigungen und lösen Alarm aus. Werden die Grenzwerte überschritten, wird das Werk abgeschaltet. Das Wasser wird zusätzlich durch kontinuierliche online-Messungen überwacht.


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