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Medienmitteilungen
8. März 2010
Energie-Sparpotenzial der getesteten Speichertechnologie kleiner als erwartet.
Energie-Sparpotenzial der getesteten Speichertechnologie kleiner als erwartet. VBZ und ewz testeten im Sommer 2009 während sechs Wochen einen Energiespeicher auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Zürichbergstrasse und Zoo. Die Auswertungen ergaben, dass der Energiespeicher sich vor allem für die Stabilisierung der Spannung beim Stützbetrieb eignen würde.
Das Versuchsprojekt hat aufgezeigt, dass die bei den VBZ bereits umgesetzten, griffigen Massnahmen zur Energienutzung so effizient sind, dass sich ein Energiespeicher zum Einsparen von Bremsenergie im Netz kaum wirtschaftlich einsetzen lässt. Die Auswertung von Simulation und Messung zeigte, dass die sparsamen und leichten VBZ-Fahrzeuge sowie die starke Vermaschung des Fahrleitungsnetzes dazu führen, dass bereits heute 85 % der vorhandenen Bremsenergie genutzt wird.
Würde ein Energiespeicher auf dieser Versuchsstrecke unter optimalen Bedingungen eingesetzt, könnten pro Jahr ca. 16 000 kWh Energie eingespart werden. Dies würde zu Gestehungskosten von 1.94 Franken pro kWh führen. Energiespeicher können nur in schwach vernetzten Fahrleitungsnetzen wirtschaftlich betrieben werden. Einen Einfluss haben auch die gefahrene Geschwindigkeit und das Gewicht der Fahrzeuge.
Energiespeicher eignen sich hervorragend für den Einsatz im Stützbetrieb. Sobald die Fahrleitungsspannung in Hochlastsituationen sehr tief absinkt, wirkt der Speicher stabilisierend auf die Spannung und spart gleichzeitig Bremsenergie. Diese ökonomische und gleichzeitig umweltfreundliche Technologie kann so diverse betriebliche Vorteile bringen.
Informationen zum Versuchsprojekt unter diesem Link

