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Medienmitteilungen
14. Juli 2010
Zehn Elektrofahrzeuge für Zürichs Fahrzeugflotte.
ewz testet zehn «smart electric drive»
ewz und weitere Dienstabteilungen der Stadt Zürich testen das bisher einzige serienmässig hergestellte Auto, das rein elektrisch betrieben wird, den «smart electric drive», auf seine Tauglichkeit im Stadtverkehr. ewz beschafft zehn dieser Elektrofahrzeuge, sammelt unter dem Motto "gemeinsam lernen" mit allen Beteiligten Erfahrungen und wertet diese in einem vierjährigen Pilotprojekt aus.
Elektrofahrzeuge spielen auf dem Weg der Stadt Zürich zur 2000-Watt-Gesellschaft eine wichtige Rolle, da sie weitgehend emissionsfrei und leise sind. Mit der Teilstrategie Elektromobilität der städtischen Mobilitätsstrategie will Zürich dazu beitragen, das Potenzial von Elektrofahrzeugen im Stadtverkehr optimal zu nutzen, unter anderem mit der Beschaffung von Elektrofahrzeugen für die städtische Fahrzeugflotte.
Im Rahmen des Zürcher Grossversuchs beziehen ewz, die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und diverse Grosskunden 50 «smart electric drive» von der Mercedes Benz (Schweiz) AG. ewz beabsichtigt, zehn Fahrzeuge zu beschaffen. Fünf Fahrzeuge sollen auszumusternde Fahrzeuge im ewz-Fahrzeugpark ersetzen und die anderen fünf in weiteren Dienstabteilungen der Stadt Zürich zum Einsatz kommen. Die für Elektromobilität eingesetzte Energie soll aus erneuerbaren Quellen stammen. Deshalb fährt während der gesamten Projektdauer die Hälfte der 50 Pilotfahrzeuge mit dem Stromprodukt ewz.ökopower. Die anderen 25 Fahrzeuge der Pilotflotte fahren mit Naturstrom der EKZ.
Während des Grossversuchs, der im August 2010 startet, werten das ewz und die beteiligten Dienstabteilungen mit dem Hersteller unter anderem das Mobilitätsverhalten der verschiedenen Fahrzeugnutzer aus, z.B. was Routenwahl und Aufladen der Elektrofahrzeuge angeht. ewz wird einige öffentliche Ladestationen erstellen; deren Standorte werden nach dem ausgewiesenen Bedarf festgelegt.
Der Stadtrat hat für die Beschaffung und den Einsatz der zehn
Elektrofahrzeuge Ausgaben von insgesamt 1,976 Mio. Franken
bewilligt.

