Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Geothermie - was ist das?
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster: Bild vergrössern
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben am 30. November 2008 die Nachhaltigkeit und die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung verankert. Damit ist die Verpflichtung verbunden, die Energieversorgung langfristig umwelt- und klimaverträglich zu gestalten. Die Energieversorgung der Stadt Zürich steht heute auf den drei Säulen Energie sparen, Energieeffizienz steigern und Energieproduktion aus erneuerbarer Energie. Die Erforschung und Erprobung neuer Technologien wie der Geothermie ermöglichen es der Stadt Zürich und dem ewz, weitere wichtige Erfahrungen in der Anwendung zukunftsgerichteter Energieversorgungslösungen zu sammeln.
Bei der Geothermie handelt es sich um eine junge, noch wenig ausgereifte Technologie, die auf der Nutzung von Wärme aus dem Erdinneren basiert. In einer Tiefe von 10 bis 20 Metern beträgt die Erdtemperatur in Mitteleuropa etwa 12 Grad Celsius. In unseren Breiten nimmt die Temperatur um rund 3 Grad Celsius pro 100 Meter Tiefe zu. In den meisten Regionen der Erde liegt die Temperatur in einer Tiefe von 500 Metern zwischen circa 25 bis 30 Grad Celsius, in 1000 Metern Tiefe etwa zwischen 35 und 45 Grad Celsius. Es bedarf grosser Anstrengungen, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. In der Schweiz sind zurzeit gut ein halbes Dutzend Tiefengeothermie-Projekte in Planung. Die meisten dieser Pilotanlagen sollen zwischen 2012 und 2013 in Betrieb genommen werden.
Bericht zur Geothermischen Stromproduktion aus Enhanced Geothermal Systems (EGS), Markus O. Häring, November 2007 (PDF, 1 MB)
Tiefengeothermienutzung
Bereits heute werden in der Schweiz und im nahen Ausland erfolgreich Geothermieanlagen eingesetzt.

